Traumdeutung 12 Nächte


Zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag liegen zwölf Nächte, die seit der frühen Neuzeit als heilig gelten. In diesen sogenannten Rauhnächten soll die Grenze zur Geisterwelt aufgehoben und ein Blick in die Zukunft möglich sein. Jede Nacht entspricht dabei einem Monat des kommenden Jahres. Was also in der ersten dieser 12 Nächte geschieht, ist ein Omen für den Januar, dasselbe gilt für die zweite Nacht und den Februar und so weiter. Noch heute ist diese Zeit zwischen den Jahren etwas Besonderes, eine Periode der Ruhe und der inneren Einkehr.

Träumt jemand von der Zeit der 12 Nächte, ängstigt ihn vielleicht der mögliche Kontakt zur Geisterwelt. Eventuell reizt den Träumenden aber auch die Vorstellung, etwas über sein Schicksal zu erfahren. Für die Traumdeutung dieses Traumsymbols sind der Gesamtkontext des Traums sowie mögliche weitere Traumbilder relevant.

Traumsymbol „12 Nächte“ – Die allgemeine Deutung

In der Traumdeutung stellt das Traumsymbol „12 Nächte“ eine Verbindung des Diesseits zum Jenseits dar.  Darüber hinaus ist es ein Sinnbild für die kommenden zwölf Monate. Der Träumende sollte also genau darauf achten, was in seinem Traum passiert. Möglicherweise kann er daraus Wissenswertes für die Zukunft ableiten. In der Traumdeutung geben die zwölf Nächte allerdings nur einen ungefähren Anhaltspunkt. Der Träumende kann aus den einzelnen Bildern seines Traums Rückschlüsse auf seine persönliche Lebenssituation ziehen. Das Traumsymbol „12 Nächte“ kann ihm dabei helfen, notwendige Veränderungen in seinem Leben oder seine Persönlichkeit betreffend nun in die Wege zu leiten.

Generell fordert ein Traum, in welchem es Nacht ist, in der Traumdeutung dazu auf, die Dunkelheit und damit die Unwissenheit zu durchdringen. Die zwölf Nächte verkörpern eine Phase der Ruhe und Erholung, welche neu beginnendem Wachstum stets vorausgeht. Der Träumende sollte seine Kräfte sammeln und sich dem Schicksal stellen. Das Traumsymbol kann in der Traumdeutung allerdings auch vor Chaos und einer unklaren Zukunft warnen. Je finsterer die Nacht im Traum ist desto auswegloser erscheint dem Träumenden eine bestimmte Situation. Besonders wenn er in der Dunkelheit herumläuft, kann das Traumsymbol „12 Nächte“ Verluste und Enttäuschungen vorhersagen.

Traumsymbol „12 Nächte“ – Die psychologische Deutung

In dem Traumsymbol „12 Nächte“ kommt auf der psychologischen Ebene das Unbewusste zum Ausdruck. Verdrängte Gedanken und Gefühle, die im Alltag im Dunkeln liegen und dadurch oft zu Hemmungen und Unsicherheit führen, rücken in der Nacht ins Licht des Bewusstseins. Geheime Wünsche oder unterdrückte Begierden erwachen nachts zum Leben. Tag und Nacht sind zwei zusammen gehörende Polaritäten. Der Tag gehört der Realität und dem Bewusstsein, die Nacht verkörpert das Unterbewusstsein und die Illusion. Ein Traum von den heiligen zwölf Nächten vermittelt dem Träumenden, dass er die Gelegenheit zur Regeneration nutzen sollte. Das Traumbild unterstützt ihn darin, seine verdrängten Wünsche zu erkennen und in seiner Zukunftsplanung zu berücksichtigen. Denn in der Traumdeutung verkörpert das Traumsymbol „12 Nächte“ auch die Anerkennung der eigenen Emotionen.

Traumsymbol „12 Nächte“ – Die spirituelle Deutung

Für die spirituelle Traumdeutung steht das Traumsymbol „12 Nächte“ für Magie und Mystik.  Es ist ein Hinweis darauf, dass nun ein günstiger Zeitpunkt ist, über das eigene Schicksal und die eigene Zukunft zu entscheiden. Die zwölf Nächte gehen auf die Differenz zwischen den zwölf Monaten in Mondphasen und dem Sonnenjahr zurück. Nach der Überlieferung fügten die Kelten zur Angleichung zwölf Schalttage ein. Das Traumsymbol „12 Nächte“ verkörpert also eine Phase, die eigentlich außerhalb der Zeit liegt.

12 Nächte
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