Traumdeutung Ekel

Wenn sich eine starke Abneigung mit Widerwillen verbindet, dann kommt es zu einer Empfindung, die als Ekel bezeichnet wird. Der Ekel hat die Besonderheit, dass das Gefühl der Ablehnung auch starke körperliche Reaktionen hervorrufen kann. Dazu gehören Übelkeit oder Brechreiz, aber auch Schweißausbrüche und ein sinkender Blutdruck, der zur Ohnmacht führen kann. Da der Ekel durch die Sozialisation geprägt wird, zählt er wissenschaftlich gesehen zu den Affekten und nicht zu den Instinkten. Häufig betrifft der Ekel bestimmte Nahrungsmittel, die tabuisiert wurden. Oder der Anblick von bestimmten Tieren. Made, Spinne, Schlange und Co. können bei manchen Menschen großen Ekel hervorrufen. Allerdings kann der Ekel auch bei manchen Phobien in Erscheinung treten. Dort begleitet er die vorherrschende Angst. Hat ein Mensch eine extreme Ekelempfindlichkeit, dann spricht die Psychologie von der Idiosynkrasie. Im Gegensatz dazu gibt es die Krankheit mit dem Namen Chorea Huntington, bei der die Patienten gar kein Ekelgefühl haben und auch andere Menschen, die sich ekeln, in ihrer Mimik nicht verstehen können.

Traumsymbol „Ekel“ – Die allgemeine Deutung

Wenn sich der Ekel im Träumenden regt, dann sind es meist unbewusste Gedanken, die diese rein körperliche Reaktion hervorrufen. Wie auch in der Wachwelt kündigt der Ekel in der Traumwelt eher etwas Negatives an. Empfindet der Träumende Ekel, dann kann es bald zu einem Unglück kommen. Manchmal handelt es sich auch um die Ankündigung einer Magenverstimmung.

Ekelt sich der Träumende im Schlaf beim Essen, dann deutet die Traumforschung dies als Hinweis darauf, dass ein anderer Mensch dem Träumenden etwas Schlechtes wünscht. Es drohen Neid und Missgunst, wenn sich dieses Traumbild zeigt.

Handelt es sich um ein ekelhaftes Tier, das der Träumende in der Hand hält, dann ist dies kein schlechtes Zeichen, sondern gilt als Symbol für viel Erfolg in der Liebe.

Traumsymbol „Ekel“ – Die psychologische Deutung

In der psychologischen Traumdeutung wird der geträumte Ekel meist als Reaktion auf unbewusste Gefühle interpretiert. Oft handelt es sich bei diesen Gefühlen oder Neigungen, die das Unterbewusstsein im Traum zum Thema macht, um etwas, was der Träumende selber ablehnt. In diesem Zusammenhang soll der Träumende durch den Ekel in der Traumwelt dazu aufgefordert werden, über sein Verhalten oder seine Einstellungen noch mal gründlich nachzudenken. Der Ekel wird daher durch das Unterbewusstsein eingesetzt, da dieses Gefühl dem Träumenden auch nach dem Aufwachen noch im Bewusstsein bleibt.

Leidet der Träumende in der Wachwelt an einer Magenverstimmung, dann kann der Ekel sich auch aus diesem Grund in der Traumhandlung zeigen.

Traumsymbol „Ekel“ – Die spirituelle Deutung

Der geträumte Ekel weist entsprechend der spirituellen Traumdeutung auf ein unbewusstes Gefühl des Träumenden, das er erforschen sollte.

Ekel
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