Traumdeutung Haustier


Viele von uns haben sich als Kind ein Haustier gewünscht, ein flauschiges Tier zum Kuscheln und Liebhaben, einen treuen Kumpel, der einem auch beisteht, wenn man eine schlechte Note in der Schule bekommen oder Stress mit den Eltern hat. Viele von uns erfüllen sich diesen Wunsch nach einem Begleiter dann im Erwachsenenleben. Die Domestizierung der Haustiere begann vor tausenden von Jahren, als die Menschen die Nützlichkeit eines Wolfs oder eines Pferdes entdeckten. Die ersten Haustiere waren somit auch eher Nutztiere und dienten als Jagdgehilfen, Fortbewegungsmittel oder Nahrung.

Heute verstehen wir unter Haustieren tierische Begleiter des Menschen, die Trost spenden und unseren Alltag bereichern. Beliebt sind beispielsweise Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen oder ein Kanarienvogel. Auch exotischere Tiere wie das Chinchilla, ein bunter Ara-Papagei, Schlangen oder Skorpione finden sich in einigen Haushalten wieder. Die Industrie für Haustierbedarf wächst und gedeiht, Viele geben stolze Summen für den geliebten Vierbeiner aus, sei es für ein extraweiches Körbchen oder strassbesetzte Halsbänder. Das Haustier kann die Sehnsucht nach Natur, aber auch nach bedingungsloser Liebe verkörpern.

Traumsymbol „Haustier“ – Die allgemeine Deutung

Das Haustier als Traumsymbol steht sowohl für die nützlichen Eigenschaften der Seele als auch für Trost und Fürsorge. Im Traum ein Haustier zu streicheln oder zu versorgen, kann auf einen Menschen hinweisen, um den der Träumende sich mehr kümmern will oder sollte, zum Beispiel den Partner oder die Partnerin. Eventuell hat der Träumende auch Menschen in seinem Umfeld wahrgenommen, die hilfsbedürftiger sind als er selbst, und denen gegenüber er stark und als Beschützer erscheint. Auch er selbst kann sich im Traum als Haustier sehen, meist handelt es sich dabei um einen Hinweis, dass es ihm an Zärtlichkeit und Kontakt fehlt. manchmal fühlt er sich jedoch auch von Anderen eingeschränkt, sie üben mehr Macht über ihn aus, als er möchte.

Für die Deutung spielt die Tierart eine besondere Rolle.

  • Hund: steht für den vertrauensvollen Begleiter und Beschützer, möglicherweise auch für eine bestimmte Lebensphase, in der der Träumende einen Hund besaß
  • Katze: bildet die feminine, kapriziöse Seite des Träumenden ab
  • Kaninchen oder Hase: symbolisiert die Intuition und die Fähigkeiten, größere Sprünge zu machen
  • Schwein: zeigt den Konflikt zwischen den eigenen Ansprüchen und den niederen Instinkten an, es kann auch für Fruchtbarkeit stehen
  • Kuh: deutet auf Mütterlichkeit und Weiblichkeit hin
  • Ochse: steht für Geduld und Opferbereitschaft
  • Stier: deutet auf das Wilde, Ungebändigte der eigenen Persönlichkeit hin
  • Pferd: steht für die Energie und den Vorwärtsdrang
  • Vogel: deutet auf Freiheitsdrang, ein unabhängiges oder flattriges Wesen hin
  • Reptilien: verkörpern die emotionslosen oder auch beängstigenden Aspekte der Persönlichkeit, mit denen der Träumende sich beschäftigt.

Traumsymbol „Haustier“ – Die psychologische Deutung

Das Haustier ist im Grunde genommen ein gezähmtes Tier, das sich in gewisser Hinsicht dem Menschen unterwirft. Daher steht psychologisch die Frage im Vordergrund, wer sich zähmen lässt, welche Persönlichkeitsaspekte gezähmt werden. Vielleicht fühlt sich der Träumende auch zu sehr unterworfen und würde gern aus dem Käfig oder dem Gatter ausbrechen, das in zurückhält.

Oft werden in einem Traum mit dem Traumsymbol „Haustier“ die Anteile des eigenen Selbst bewusst, mit denen der Träumende sich noch einigen sollte oder will. Leidenschaften und wilde Anteile sollten unter Kontrolle gebracht werden.

Traumsymbol „Haustier“ – Die spirituelle Deutung

Spirituell gedeutet weist das Traumsymbol auf bedingungslose Liebe und eine emotionale Bindung ohne Worte hin.

Haustier
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