Traumdeutung Himmelsrichtungen


Norden, Süden, Westen und Osten – das sind unsere vier Haupthimmelsrichtungen. Daneben gibt es noch die sogenannten Nebenhimmelsrichtungen: Nordost, Nordwest, Südost und Südwest. Um diese bestimmen zu können benutzt man meistens einen Kompass. Der klassische Magnetkompass zeigt uns aufgrund des Magnetfeldes der Erde die nördliche Himmelsrichtung an, von dieser sich dann alle anderen ableiten lassen.

Himmelsrichtungen dienen der Orientierung, was vor allem auf dem offenen Meer oder in freier Natur sehr wichtig ist. Hier kann man sich – neben dem Kompass – auch an der Sonne orientieren. Sicher kennt man den bekannten Satz: „Im Osten geht die Sonne auf, im Süden nimmt sie ihren Lauf, im Westen wird sie untergehen, im Norden ist sie nie zu sehn.“ Wenn man also gerade keinen Kompass zur Hand hat, lohnt ein Blick in den Himmel, wenn man feststellen möchte, in welche Richtung man gerade läuft oder woher das nahende Gewitter heranzieht. Von Himmelsrichtungen hört man beispielsweise auch immer bei Wetterberichten oder –vorhersagen. Man benutzt sie auch, um eine größere Umgebung näher zu bezeichnen, wie zum Beispiel den Norden Deutschlands oder den südlichen Schwarzwald.

Den Sternenguckern unter uns bietet sich noch eine weitere Möglichkeit, die Himmelsrichtungen festzustellen, denn wer hier weiß, wo er den Polarstern finden kann, der weiß auch immer, in welcher Richtung Norden liegt. Bei fehlender Sonne oder bedecktem Himmel muss man sich jedoch wohl oder übel eines Kompasses bedienen.

Traumsymbol „Himmelsrichtungen“ – Die allgemeine Deutung

Allgemein betrachtet ist es für das Traumsymbol „Himmelsrichtungen“ entscheidend, von eben welcher Himmelsrichtung man genau träumt, da hier die Interpretation des Traumgeschehens sehr unterschiedlich sein kann. Sieht der Träumende eine Wolkenwand von Westen heranziehen, kündigt ihm das Veränderungen an, die nicht ohne Probleme oder gar Streit vollzogen werden. Geht der Blick im Traum gen Westen, sehnt sich der Träumende nach Veränderung und etwas Neuem. Ähnlich ist es zu verstehen, wenn man im Traum in Richtung Westen geht. Dies zeigt einen neuen Lebensabschnitt an, den man in Kürze beginnen wird und der dem Träumenden neue Wege eröffnet, denen er positiv begegnen sollte.

Geht der Blick im Traum in Richtung Süden, symbolisiert dies eine große Sehnsucht des Träumenden. Der Süden gilt als Sinnbild für Wärme und Entspannung. Gerne schweifen wir in Gedanken ab in südliche Gefilde, denken an Urlaub, an Meer und an Sorglosigkeit. Durch den Traum von dieser Himmelsrichtung kann sich der Wunsch nach mehr Erholung und Leichtigkeit ausdrücken. Möglicherweise ist er nahe an den Grenzen seiner Belastbarkeit und steht im realen Leben unter großem Leistungsdruck. Hier kann der Blick nach Süden oder auch die Fahrt dorthin ihm als Zeichen dienen, den Bedürfnissen seines Körpers mehr Aufmerksamkeit zu schenken und rechtzeitig notwendige Pausen einzulegen.

Die Himmelsrichtung Osten symbolisiert im Traumerleben einen Neubeginn. So wie auch die Sonne im Osten aufgeht und uns somit einen neuen Tag schenkt, verheißt auch der Traum von dieser Himmelrichtung dem Träumenden neue Erfahrungen und Veränderungen, die sich hier weniger auf den Lebensraum, sondern mehr auf die eigene geistige und mentale Situation beziehen. Möglicherweise erlangt der Träumende durch kommende Erlebnisse ein vollkommen neues Bewusstsein für sich und sein Leben oder er spürt in sich bereits die Sehnsucht nach geistigem Wachstum.

Zieht es den Träumenden im Traum Richtung Norden, drückt sich hier möglicherweise der Wunsch nach Abstand und Distanz aus. Der Norden kann hier auch Ausdruck einer schwierigen emotionalen Verfassung sein. Hier könnte eine Depression im Hintergrund stehen, denn so dunkel und kalt wie für uns der Norden erscheint, so sieht es möglicherweise auch im Seelenleben des Träumenden aus. Doch ist dies keinesfalls nur negativ zu deuten, denn wichtig ist auch hier, wie der Betroffene sich selbst im Traumgeschehen erlebt. Geht er voller Kraft und zielstrebig auf sein nördliches Ziel zu, wird er Probleme, die er vielleicht mit sich trägt, gut überwinden.

Traumsymbol „Himmelsrichtungen“ – Die psychologische Deutung

Schaut man sich das Traumsymbol „Himmelsrichtungen“ aus psychologischer Sichtweise der Traumdeutung an, sind auch hier vor allem die genauen Richtungen maßgeblich für eine korrekte Interpretation. Auf Seelenebene weist das Traumbild der Himmelsrichtungen immer auf Veränderungen hin. Ob es der Träumende selbst ist, der sich verändern möchte oder ob ihm oder seinem Umfeld Neuerungen bevorstehen, kann man am besten interpretieren, indem man das gesamte Traumgeschehen mit in die Deutung einfließen lässt.

Während der Süden als Himmelsrichtung eher die Gefühlsebene repräsentiert, spiegelt sich im Norden die Verstandesebene. Zieht es den Träumenden dorthin oder geht er eher mit Zweifeln oder einem unguten Gefühl behaftet in diese Richtung? Hier findet das Unbewusste seinen Ausdruck und den Gefühlen während des Traumes sollte hier unbedingt Aufmerksamkeit geschenkt werden. So kann es einem Menschen, der sich in seinem Leben immer eher auf der Verstandesebene bewegt, ein Hinweis darauf sein, sich mehr auf die Herzensebene zu begeben, wenn es ihn im Traum in Richtung Süden zieht.

Der Osten versinnbildlicht die Introvertiertheit des Träumenden, macht ihm bewusst, dass er sich möglicherweise zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Es kann jedoch auch das Gegenteil der Fall sein, nämlich dass dem Betroffenen der Blick oder Gang in Richtung Osten sagen möchte, dass es vielleicht auch einmal gut wäre, mehr im Innen zu sein als nur immer im Außen. Hier sollte er sich einmal mehr mit sich selbst und seinem wahren inneren Kern beschäftigen. Der Westen verdeutlicht daher als Traumsymbol genau das Entgegengesetzte: Den Blick zu schärfen für das, was im Außen passiert und dabei jedoch auch immer achtsam zu sein für das, was im Inneren geschieht.

Traumsymbol „Himmelsrichtungen“ – Die spirituelle Deutung

Das Traumbild „Himmelsrichtungen“ symbolisiert auf der spirituellen Ebene die vier Elemente. Der Süden entspricht dabei dem Element Feuer, der Norden der Erde, der Westen dem Wasser und der Osten dem Element Luft.

 

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