Traumdeutung Kindergarten

Die meisten von uns sind wohl als Kind in einen Kindergarten oder in eine Krippe gegangen. Wir können ganz positive Ereignisse mit diesem Ort verbinden, schließlich ist dies oft die erste Gelegenheit, allein oder mit Freunden die Welt zu erkunden, ohne die Eltern einen Ausflug zu unternehmen und Gemeinschaft auszuprobieren. Es wird gebastelt, in manchen Kindergärten auch gebacken oder gekocht. Man probiert Neues aus und alles ist ein bisschen anders als zu Hause. Andererseits kann die Trennung von Mutter oder Vater auch ein Trauma darstellen und das Gefühl auslösen, ungewollt zu sein, etwas falsch gemacht zu haben.

Je nachdem, wie der Träumende seine Kindergartenzeit empfunden hat, ob als Spiel und Spaß mit Gleichaltrigen oder als fremden Raum, in dem er sich nie richtig wohlfühlte und nur wartete, bis er wieder nach Hause durfte, wird er auch einen Traum vom Kindergarten anders deuten. Eltern, die ihre Kinder selbst in den Kindergarten bringen, oder Erzieher, die dort arbeiten, werden diesen Ort anders wahrnehmen als Menschen, die ihn nur aus der eigenen Kindheit kennen. So kann das Traumsymbol „Kindergarten“ auf ganz verschiedene Art gedeutet werden.

Traumsymbol „Kindergarten“ – Die allgemeine Deutung

Erscheint dem Träumenden ein Kindergarten oder eine Gruppe Kinder, die eindeutig einer solchen Einrichtung zuzuordnen sind, so kann es sich um einen Hinweis handeln, dass er sich in seinem Leben gerade in einer Übergangsphase befindet. Wie das Kind auf die Schule vorbereitet wird, so bereitet sich auch der Träumende momentan auf eine neue Lebensphase vor. Es kann sich auch um ein berufliches Projekt, einen Umzug oder ein ähnliches Vorhaben handeln, das der Träumende in Gedanken bewegt. Vielleicht traut er sich nicht, seine Pläne wirklich in die Tat umzusetzen, oder hat Sorge, dass er nicht alles richtig machen wird.
Unter Umständen wälzt er auch ein Problem im Kopf, vor dem er Angst hat, und dessen Lösung er nicht in Angriff nehmen möchte. Deshalb wird der Kindergarten in manchen Traumbüchern als schlechtes Zeichnen betrachtet.

Sich selbst als Kind im Kindergarten oder auf dem Weg dorthin zu träumen steht für Hilflosigkeit. Der Träumende fühlt sich trotz seiner zahlreichen Kenntnisse und seiner Erfahrung wie ein kleines Kind, das sein Leben noch nicht selbst im Griff hat. Wenn der Träumende ein Kind in den Kindergarten bringt und dieses sich weigert, es zum Beispiel Streitigkeiten beim Anziehen oder Frühstück gibt oder das Kind den Träumenden nicht gehen lassen will, so weist der Traum darauf hin, dem eigenen Kind mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Es kann sich auch um das innere Kind handeln, das sich mehr Beachtung wünscht.

Traumsymbol „Kindergarten“ – Die psychologische Deutung

Betrachtet man den Traum vom Kindergarten unter tiefenpsychologischen Aspekten, so stehen das innere Kind und die eigene Kindheit im Vordergrund. Der Träumende sehnt sich möglicherweise nach den sorglosen Tagen seiner Kindheit, oder ein Ereignis aus Kindertagen beschäftigt ihn. Eventuell trägt er in seinem Leben zu viel Verantwortung oder fühlt sich mit den Angelegenheiten des „Erwachsenseins“ überlastet. Er sollte darauf achten, nicht zu sehr in der Vergangenheit zu leben und sich wieder mehr auf die Gegenwart und Zukunft zu konzentrieren.

Traumsymbol „Kindergarten“ – Die spirituelle Deutung

Spirituell steht der Kindergarten im Traum für Kindlichkeit. Je nachdem, wo Ihre Schwächen liegen, kann das eine Mahnung sein, mehr Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, oder bedeuten, dass Sie die Welt mehr mit den Augen eines Kindes betrachten sollten, um das Himmelreich zu erblicken.

Bewerte diesen Beitrag



 Ähnliche Artikel
  • Laus
  • Läuse auf dem Kopf
  • Newsletter

    Ich möchte den Traumdeutung Newsletter erhalten.

    Diese Traumsymbole könnte Sie auch interessieren

    Copyright © traum-deutung.de | Impressum | Datenschutz