Traumdeutung Leder

Die Fertigkeit, Tierhäute zu gerben und zu Leder zu verarbeiten, beherrschten bereits die alten Ägypter im 4. Jahrtausend vor Christus. Leder ist ein wegen seiner Robustheit und Langlebigkeit geschätztes Naturprodukt. Gürtel, Taschen, Schuhe, Handschuhe, Polsterbezüge werden aus Leder hergestellt. Verwendet werden hauptsächlich die Häute von Rindern, Schweinen, Ziegen und Schafen, doch auch Elefanten- sowie Schlangen- oder Krokodilleder gilt mancherorts noch immer als schick.

Leder ist einerseits ein guter Schutz für Füße und Hände, andererseits wurden auch Fesseln und Peitschen früher aus Leder hergestellt. Das Material ist sinnlich gut erfahrbar, man kann fühlen und riechen, ob etwas aus echtem Leder ist. Lederne Autositze oder Polstermöbel strahlen Luxus aus. Außerdem hat Leder auch etwas Erotisches, als Kleidung etwa und insbesondere in der Sado-Maso-Szene. Wenn jemand über einen anderen Schlechtes erzählt, sagt man: Er zieht vom Leder.

Wenn man im Traum Leder sieht, erwacht vielleicht die Sehnsucht nach Natur und einfachem Leben. Der Träumende genießt es sicherlich, das Leder anzufassen. Vielleicht handelt es sich im Traum aber auch um ein paar schicke Schuhe, die man gerne hätte. Um das Traumsymbol richtig deuten zu können, sollte der Träumende genau auf das Traumgeschehen achten: Geht es um Lederstücke oder um Kleidung? Und was macht der Träumende damit?

Traumsymbol „Leder“ – Die allgemeine Deutung

In der Traumdeutung ist Leder das Traumsymbol für Ausdauer und Beharrlichkeit. Der Träumende muss sich sehr bemühen und wird am Ende mit Erfolg belohnt, in beruflicher wie in privater Hinsicht. Leder deutet im Traum sowohl auf gute Geschäfte als auch auf viele Verabredungen hin. Vor allem, wenn der Träumende etwas aus Leder anfertigt, ist das in der Traumdeutung ein Hinweis darauf, dass sich Wünsche bald erfüllen könnten. Die Langlebigkeit des Traumsymbols zeigt an, dass auch der Träumende auf ein langes Leben hoffen kann, gekrönt von zahlreichen Nachkommen. Das Traumsymbol „Leder“ ist als sehr zähes Material in der Traumdeutung ein Zeichen dafür, dass der Träumende in einer Angelegenheit einen langen Atem brauchen wird, um zum Ziel zu gelangen.

In der volkstümlichen Traumdeutung verspricht ein Stapel aus Lederstücken Reichtum und Glück. Wer im Traum Kleidung aus Leder trägt, kann davon ausgehen, dass es in Zukunft mehr Stabilität in seinem Leben geben wird. Das Traumsymbol verheißt in diesem Zusammenhang ebenso eine glückliche Hand bei finanziellen Spekulationen. Im Traum mit Leder zu handeln, drückt Realitätssinn und eine klare, vernünftige Sicht auf das Leben aus. Schmuck aus Leder ist in der Traumdeutung ein Symbol für Treue und Liebe zur Heimat. Handelt der Träumende überdies mit dem Lederschmuck, kann er sein Vermögen mehren, ohne in seinem Unternehmen etwas ändern zu müssen.

Traumsymbol „Leder“ – Die psychologische Deutung

Das widerstandsfähige und robuste Leder steht auf psychologischer Ebene als Symbol für die von Instinkten geprägte animalische Seite des Träumenden. Leder hat in der Traumdeutung eine erotische Komponente und weist auf unterdrückte Triebe hin. Der Träumende sieht im Traum möglicherweise ein Bild seines Selbst, das im realen Leben unsichtbar bleibt. Abgesehen von dem sexuellen Bezug geht es hierbei auch um die Persönlichkeit des Träumenden. Möglicherweise schlummern in ihm besondere Qualitäten wie Durchhaltevermögen und Beständigkeit.

In der Traumdeutung ist ein Traum mit diesem Traumsymbol außerdem ein Hinweis darauf, dass man sich vor etwas schützen möchte, was man als Gefahr empfindet. Kleidung aus Leder, wie zum Beispiel eine Motorradkluft oder Arbeitshandschuhe, bewahren den Menschen vor ernsten Verletzungen. In der Traumdeutung kann dieser Aspekt des Traumsymbols „Leder“ als Angst vor einer Bedrohung und als Sicherheitsbedürfnis interpretiert werden.

Traumsymbol „Leder“ – Die spirituelle Deutung

Peitschen und Riemen aus Leder dienten früher zur Züchtigung anderer, aber auch zur Selbstbestrafung. In der Traumdeutung kann das Traumsymbol auf der spirituellen Ebene ein Hinweis darauf sein, dass der Träumende den Drang verspürt, sich zu kasteien, als eine Art geistiger Selbstreinigung und Läuterung.

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