Traumdeutung Marder

Der Marder ist ein Verwandter des Wiesels, er ist ein cleverer, nachtaktiver Räuber. Bei der Jagd geht er sehr geschickt vor und wagt sich auch an Beutetiere, die größer sind als er selbst. Diese Eigenschaften haben ihm einen schlechten Ruf eingebracht, da er nachts in Hühnerställe eindringt und das ein oder andere Huhn erlegt. Anders als der Fuchs findet er oft noch einen Durchschlupf, und sei er noch so klein, und überwindet allerlei Hindernisse, um an sein Ziel zu kommen. Auch in der Stadt ist er unbeliebt: kennen wir ihn dort doch hauptsächlich als Schädling, der Autokabel zerbeißt oder auf Dachböden sein Unwesen treibt. Ist der Marder also ein unangenehmer Geselle? Die Traumdeutung hat einiges über diesen findigen Nager zu sagen. Wenn er als Traumsymbol auftaucht, können wir positive Erkenntnisse daraus ziehen.

Traumsymbol „Marder“ – Die allgemeine Deutung

Die Traumdeutung konzentriert sich im Allgemeinen auf den Aspekt des Jägers und Räubers. Wer von einem Marder träumt, sollte sich daher vor Diebstahl in Acht nehmen und seinen guten Ruf schützen. Dies kann sich auf Neider und andere übel wollende Mitmenschen beziehen, die sich zu viel nehmen, ohne auch nur zu fragen, aber auch auf den Verlust einer Liebe oder Streit in einer Beziehung. Besonders, wenn der Träumende einen Marder schlägt, steht das Traumsymbol für Streit und Konflikte, die meist durch schlechte Nachrede entstehen. Der Träumende sollte Klatsch und Tratsch nicht nachgeben. Traditionell sieht die Traumdeutung in dem Bild des aggressiven Marders ein Symbol für Frauen, die dem Träumenden schaden wollen, das Traumsymbol kann sich aber auf beide Geschlechter beziehen. Vielleicht hat er auch mit energieraubenden Menschen zu tun, denen er weniger Zeit opfern sollte, um nicht erschöpft zurückzubleiben. Einen Marder im Traum zu sehen gilt auch als Mahnung, für Notzeiten zu sparen und nicht alles zu verprassen.

Umgekehrt kann das Traumsymbol auf die aggressiven Seiten des Träumenden aufmerksam machen. Es stellt dann eine Warnung dar, sich nicht in Habgier zu verlieren. Der Träumende möchte vielleicht etwas Bestimmtes haben und geht zunehmend rücksichtslos vor, um sein Ziel zu erreichen. Er sollte mehr Rücksicht auf Andere nehmen und sich nicht einem Rausch hingeben wie der Marder im Hühnerstall.

Wenn der Träumende den Marder tötet, so kann er Hindernisse überwinden oder einen Verlust abwenden. Möglicherweise kommt er auch mit Hilfe einer anderen Person zu Geld.

Traumsymbol „Marder“ – Die psychologische Deutung

In der psychologisch orientierten Traumdeutung steht der Marder für männliche Triebe und Lebenskraft. Diese können sich positiv auswirken, indem der Träumende Hindernisse beherzt in Angriff nimmt. Es kann sich bei dem Traumsymbol aber auch eine Warnung handeln: der Träumende lässt sich von Aggressionen leiten und könnte in seiner Unbeherrschtheit anderen Menschen schaden. Anstatt sich selbst zu überschätzen, sollte er versuchen, sich besser zu kontrollieren.

Ist der Marder im Traum dagegen alt oder krank oder schläft er, so steht er für den Wunsch des Träumenden nach mehr Tatkraft oder mehr Selbstbeherrschung.

Traumsymbol „Marder“ – Die spirituelle Deutung

Auf der spirituellen Ebene steht der Marder für das Überwinden von Hindernissen auf dem spirituellen Weg und für das männliche Prinzip.

Marder
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