Traumdeutung Ohnmacht


In Ohnmacht zu fallen, das Bewusstsein zu verlieren, kann vielerlei Ursachen haben. Eine Krankheit kann uns so sehr zusetzen, dass unser Kreislauf schlapp macht und unsere Beine uns nicht mehr tragen.

Aber auch Kummer und Sorgen können uns psychisch so sehr zu schaffen machen, dass unser Bewusstsein sich überfordert fühlt und wir ohnmächtig werden. Auch wenn es für die meisten eine eher unangenehme Vorstellung ist, bewusstlos zu Bo­den zu sinken, so ist eine Ohnmacht doch eine Art Schutzfunktion des Körpers. Doch was sagt die Traumdeutung darüber aus, wenn wir im Traum die Kontrolle verlieren?

Traumsymbol „Ohnmacht“ – Die allgemeine Deutung

In der allgemeinen Traumdeutung symbolisiert die Ohnmacht unsere Hilflosigkeit und Unfähigkeit, zu handeln. Vielleicht fühlt man sich einer Lebenssituation sozusagen ohnmächtig gegenüber, kann nur tatenlos zusehen, obwohl man doch gerne aktiv werden würde.

Andere Deutungsweisen sehen in dem Traumbild Ohnmacht möglicherweise eine unerwartete Erbschaft auf uns zukommen oder ein Geschenk, ja, man kann sogar auf eine überraschende Liebeserklärung hoffen.

Fallen nicht wir selbst sondern andere Menschen in Ohnmacht, kann das Traumbild so interpretiert werden, dass uns diese Menschen auf eher unangenehme Weise bedrängen und uns nahe kommen möchten. Vielleicht sehen Sie hier ja einen Zu­sammenhang mit manch plumpen Zeitgenossen, dem Sie in letzter Zeit begegnet sind? Eine erschienene junge Frau, die im Traum plötzlich ohnmächtig wird, steht symbolisch für Enttäuschungen und eine schlechte Gesundheit des Träumenden.

Traumsymbol „Ohnmacht“ – Die psychologische Deutung

In der psychologischen Traumdeutung sieht man das Traumbild „Ohnmacht“ in engem Kontext mit mangelnder Eigenverantwortung. Hier sollte man einen genauen Blick auf die eigenen Lebensumstände werfen. Fällt man öfter im Traum in Ohnmacht leidet man gegebenenfalls unter einer seelischen Überforderung und flüch­tet auf diese Weise auch im wahren Leben in eine Krankheit, um sich endlich einmal zu­rückziehen und erholen zu können.

Gerade in unseren Träumen zeigen sich unbewusste Prozesse wie Ängste und Befürchtungen. Durch sie – wie hier beim Traumbild der Ohnmacht – macht sich unsere Seele bemerkbar und möchte uns Dinge ins Bewusstsein bringen, die wir im Alltag vielleicht nur allzu gerne verdrängen. – Wer gibt schon gerne zu, mit seiner Ar­beit überfordert zu sein? Und der ständige Ärger mit dem Partner – das macht doch jeder einmal durch und das wird schon wieder, irgendwie …

Doch unser Körper lässt sich nicht trügen. Das, was er durch unsere Gedanken hört, nimmt er wohl war. Jedoch ebenso die Gefühle, die bei eben diesen Gedanken fühlbar werden. Der Kopf sagt „alles nicht so schlimm“, aber der Körper fühlt „ich schaffe das alles nicht mehr“. Wer hier dann nachts hochschreckt, weil er im Traum das Bewusstsein verlo­ren hat und in Ohnmacht gefallen ist, der sollte erst einmal tief durchatmen und vielleicht in Zukunft seinen Gedanken weniger Aufmerksamkeit schenken als seinen Gefühlen.

Traumsymbol „Ohnmacht“ – Die spirituelle Deutung

In der spirituellen Traumdeutung geht es bei der Person, die von Ohnmacht träumt, nicht um „Macht“ oder „Ohn-Macht“. Der Mensch hat dieses Bewusstsein, was ihm einflüstert, er habe Macht oder eben nicht. Doch Macht und Ohnmacht sind beide geboren aus Angst und Begierde und der scheinbaren Trennung vom Rest der Welt. Unser Ich-Bewusstsein glaubt, immer die Kontrolle haben, sich schützen und verteidigen zu müssen.

Wenn wir auf dem spirituellen Weg von Macht und Ohnmacht sprechen, müssen wir als erstes erkennen, dass beidem ein Ich innewohnt, mit dessen Struktur wir uns auseinander setzen sollten.

Ohnmacht
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