Traumdeutung Oma stirbt

Den Tod der Großeltern erleben vermutlich sehr viele Menschen. Häufig ist man selbst noch ein Kind, wenn die Oma stirbt. Es ist der erste schwere Verlust, den man verarbeiten muss. Doch zeigt sich darin auch etwas Positives: immerhin hat man seine Großmutter noch kennen gelernt und vielleicht viele schöne Stunden mit ihr verbracht. Die Oma ist meistens nachsichtiger und geduldiger als die eigenen Eltern. Das Enkelkind hat in ihr oft eine Verbündete und eine Vertraute. Mit ihrem Tod stirbt oftmals auch ein Stück Kindheit, selbst dann, wenn der Enkel oder die Enkelin bereits erwachsen ist.

Wenn jemand träumt, dass die eigene Oma stirbt, ist der Schrecken vermutlich erstmal groß. Der Träumende wird hoffen, dass es ihr gut geht, und sich vermutlich wünschen, die Großmutter möge noch lange leben. Vielleicht ruft er sie nach dem Aufwachen sogar an, um sich zu vergewissern, dass alles in Ordnung ist. Für die Traumdeutung sind die Emotionen, die das Traumsymbol „Oma stirbt“ auslöst, besonders wichtig.

Traumsymbol „Oma stirbt“ – Die allgemeine Deutung

Die Großmutter verkörpert in der Traumdeutung die Gefühle, die Werte und die Lebenserfahrungen des Träumenden. Das Traumsymbol „Oma stirbt“ weist darauf hin, dass es an der Zeit ist, sich von alten Grundsätzen zu verabschieden und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Im Traum spürt der Träumende, dass ihm der Neubeginn sehr schwer fällt. Gleichzeitig erkennt er die Notwendigkeit, alte Vorstellungen absterben zu lassen, um Platz für Neues zu schaffen. In der Traumdeutung tritt das Traumsymbol „Oma stirbt“ häufig in Lebensphasen auf, die von Natur aus radikale Veränderungen mit sich bringen, in der Pubertät oder in den Wechseljahren zum Beispiel. Der Traum ermutigt den Träumenden, diese Entwicklungen zu akzeptieren.

Wenn die Oma stirbt, kann das in der Traumdeutung ebenso ein Hinweis auf absterbende Gefühle sein. Die Großmutter steht sinnbildlich für die Beziehung zu einer anderen Person, die sich möglicherweise dem Ende zuneigt. Vielleicht haben sich beide Partner in unterschiedliche Richtungen entwickelt. Dem Träumenden wird durch das Traumsymbol „Oma stirbt“ bewusst, dass er sich innerlich bereits gelöst hat. Der Traum soll ihn dazu veranlassen, auch die äußerlichen Gegebenheiten dementsprechend zu verändern. Die Trauer über das Ende der Lebensphase spiegelt sich in der Traumdeutung in dem Tod der Großmutter.

Traumsymbol „Oma stirbt“ – Die psychologische Deutung

Die Großeltern stehen in der Traumdeutung für Autorität, Weisheit, Erfahrung und Güte. Insbesondere die Oma ist häufig eine enge Vertraute, die in der Kindheit besonders intensiv Geborgenheit und Schutz vermittelt. Auf der psychologischen Ebene ist das Traumsymbol „Oma stirbt“ ein Zeichen für eine reife Persönlichkeit. Der Träumende ist bereit, sich von der behüteten Kindheit endgültig zu distanzieren und selbst Verantwortung zu übernehmen. In der Traumdeutung ist der Tod ein Wandlungssymbol. Mit dem Traumsymbol „Oma stirbt“ hilft das Unterbewusstsein dem Träumenden, die richtigen Weichen für den neuen Lebensweg zu stellen. Im Traum durchlebt er die unbewusste Trauer über den Verlust der abgeschlossenen Lebensphase und lernt gleichzeitig, die Veränderung zu akzeptieren.

Traumsymbol „Oma stirbt“ – Die spirituelle Deutung

Die Großmutter versinnbildlicht in der Traumdeutung in spiritueller Hinsicht altes Wissen und besondere Geisteskräfte. Das Traumsymbol „Oma stirbt“ spiegelt die mentale Wiedergeburt und Auferstehung, die in der in der materiellen Welt unsichtbar sind. Der Traum hilft dem Träumenden, sein altes spirituelles Ich zurückzulassen und die Reise zu einem weiteren Entwicklungsschritt anzutreten.

Oma stirbt
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