Traumdeutung Pate/Patin

Die Bezeichnung des Paten oder der Patin leitet sich vom lateinischen Wort „pater spiritualis“ beziehungsweise „patrinus“ ab, was so viel bedeutet wie „geistlicher Vater/Väterchen“. Die Übernahme einer Patenschaft ist auch heute noch ein Ehrenamt der christlichen Kirchen. Der Pate bezeugt zum einen die Taufe des Kindes. Zum anderen verspricht er, sich an der christlichen Erziehung des Kindes zu beteiligen und es gemeinsam mit seinen Eltern in der Entdeckung seines Glaubens zu unterstützen.

Häufig wird auch davon ausgegangen, dass die Fürsorgepflicht für das Kind automatisch auf die Taufpaten übergeht, wenn dessen Eltern vorzeitig versterben sollten. Diese Annahme gründet jedoch auf früheren Gewohnheiten. Heute muss die Übernahme der Vormundschaft testamentarisch festgelegt werden. Auch wenn die Übernahme eines Patenamtes gut überlegt sein will, so entscheiden heute jedoch Eltern und Paten gemeinsam, welchen Stellenwert sie diesem Amt geben. Jedoch müssen von kirchlicher Seite bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, um Pate werden zu können. Welche Bedeutung das Traumbild „Pate/Patin“ auf Traumebene haben kann, erklärt Ihnen die Traumdeutung im Folgenden.

Traumsymbol „Pate/Patin“ – Die allgemeine Deutung

Im Traum kann es vorkommen, dass man sich selbst als Pate/Patin sieht, obwohl man im realen Leben diese Rolle noch nicht übernommen hat. Für die Traumdeutung steht dahinter die Frage, ob es möglicherweise für den Träumenden derzeit Pflichten gibt, die er nur sehr ungern übernehmen will, jedoch keine Möglichkeit sieht, sich diesen zu entziehen. Im Traum Pate zu sein kann darüber hinaus unerwartete Geldausgaben ankündigen. Möglicherweise steht mittelfristig sogar eine Taufe ins Haus, die für den Träumenden die Frage nach einer Patenschaft mit sich bringen kann. Hier sollte er ganz besonders aufmerksam in sich hinein spüren und diese Verpflichtung nur übernehmen, wenn er auch mit ganzem Herzen hinter dieser Aufgabe stehen kann.

Um Verlässlichkeit und Vertrauen geht es, wenn eine andere Person im Traum das Amt eines Paten übernimmt. Erkennt man denjenigen, sollte man keine Zweifel haben, sich diesem Menschen anzuvertrauen und auf seine Unterstützung zu bauen. Wird man in der Traumwelt gebeten, eine Patenschaft zu übernehmen, so winkt dem Träumenden nach Meinung der allgemeinen Traumdeuter schon bald das große Glück in einer ehelichen Gemeinschaft.

Traumsymbol „Pate/Patin“ – Die psychologische Deutung

In der psychologischen Traumdeutung verkörpert das Traumbild „Pate/Patin“ häufig einen Retter in der Not. Möglicherweise befindet sich der Träumende gerade in einer schwierigen Lage und wünscht sich sehnlich einen fürsorglichen Menschen an seine Seite. Sich selbst als Pate im Traum zu erleben kann darüber hinaus dazu anregen, seine eigene Hilfsbereitschaft einmal zu hinterfragen. Ist man anderen Menschen gegenüber tatsächlich immer unvoreingenommen hilfsbereit? Oder fällt uns dies nur bei den Personen leicht, die wir gerne mögen und mit denen wir uns auf eine vertraute Art und Weise verbunden fühlen? Manchmal erfordert Hilfsbereitschaft auch, dass man bereit ist, über seine Schatten zu springen und Vorurteile, die man vielleicht im Inneren hegt, zu überwinden.

Traumsymbol „Pate/Patin“ – Die spirituelle Deutung

Der/Die in der Traumwelt erscheinende Pate/Patin ist aus transzendenter Sicht der Traumdeutung ein Symbol für das Bedürfnis nach seelischem Schutz.

 

 

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