Traumdeutung Pfand/pfänden


Wer in ein Pfandhaus geht, um sich Geld zu leihen, muss im Gegenzug dafür einen wertvollen Gegenstand als Pfand hinterlegen. Diesen bekommt man erst wieder ausgehändigt, wenn man das geliehene Geld zurück zahlt. Ähnliches kennen wir von unserem täglichen Einkauf. Wer Getränkeflaschen oder –dosen kauft, der muss zusätzlich zum Kaufbetrag noch einen kleinen Aufpreis als Pfand bezahlen. Dieser soll den Kunden dazu motivieren, die geleerten Behälter später wieder zurück zu bringen und dann auch sein Geld zurück zu erhalten. Aber man kann auch selbst gepfändet werden, wenn nämlich der Gerichtsvollzieher wegen nicht bezahlter Rechnungen vor unserer Tür steht. Mit dem bekannten „Kuckuck“ beschlagnahmt er Gegenstände unseres Eigentums, die dann verwertet werden, um die nicht bezahlten Schulden zu begleichen.

Was heißt es aber nun, wenn im Traum etwas gepfändet wird? Wie lassen sich Traumsituationen mit dem Traumbild „Pfand“ oder „pfänden“ individuell am besten deuten?

Traumsymbol „Pfand/pfänden“ – Die allgemeine Deutung

Wenn im Traum etwas gepfändet wird, ist dies allgemein betrachtet als Warnung vor Verlusten in der Wachwelt zu verstehen. Etwas zu verlieren kann sich für den Träumenden auf verschiedene Bereiche beziehen, wie etwa die Trennung vom Partner, den Bruch innerhalb einer Freundschaft oder auch den materiellen Verlust. In allen Fällen ist es jedoch der Träumende selbst, der dies verschuldet, weil er zu unaufmerksam und unüberlegt gehandelt hat.

Ist es eine andere Person, die uns etwas schuldet und bei der wir eine Pfändung vornehmen, so lässt sich aus dieser Traumsituation schließen, dass man im realen Leben seine Gutmütigkeit teuer bezahlen wird. Seien Sie deshalb ganz besonders aufmerksam, wenn es um das Leihen von Gegenständen oder Geld geht. Das Traumbild „Pfand/pfänden“ weist darüber hinaus auch darauf hin, selbst nicht zu verschwenderisch zu sein und sich mehr in Bescheidenheit zu üben. Vor allem gilt dieser Hinweis, wenn man in der Traumwelt seine eigene Pfändung erleben muss. Möglicherweise steckt man im realen Leben tatsächlich bereits in finanzieller Not. Umso wichtiger ist es daher, ab sofort einen Sparplan zu erstellen und sich nicht mehr zu unnötigen Ausgaben hinreißen zu lassen.

Nimmt man von einer anderen Person ein Pfand entgegen, darf man sich im Wachleben über verlässliche Freundschaften freuen.

Traumsymbol „Pfand/pfänden“ – Die psychologische Deutung

In der psychologischen Traumdeutung kann das Traumbild „Pfand/pfänden“ darauf hinweisen, dass man sich von alten Gewohnheiten trennen sollte oder bereits im Begriff ist, dies zu tun. Verpfändet der Träumende etwas in einem Pfandhaus, kann es für die Trauminterpretation hilfreich sein, sich zu erinnern, was er verpfändet hat. Dies lässt eventuell Rückschlüsse zu, wovon man sich auch im realen Leben trennen möchte.

Eine weitere Auslegung kann für den Träumenden bedeuten, dass er sich in seinem Leben gerade auf dem falschen Weg befindet. Er sucht nach Hilfe und ist dabei so verzweifelt, dass er bereit ist, sich selbst herzugeben. Dabei liegt das Wissen, das er sucht, in ihm selbst. Er sollte damit aufhören, vollkommen orientierungslos herumzuirren. Erst dann wird er in der Stille wieder ein Gespür für seine Intuition bekommen, die ihm dabei helfen wird, seinen richtigen Weg zu erkennen.

Traumsymbol „Pfand/pfänden“ – Die spirituelle Deutung

Die spirituelle Traumdeutung sieht das Traumbild „Pfand/pfänden“ als symbolischen Ausdruck der Hingabefähigkeit der träumenden Person. Hierbei sollte sie jedoch unbedingt darauf achten, nicht zu verschwenderisch mit ihren spirituellen Energien umzugehen.

 

Pfand/pfänden
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