Traumdeutung Pferd


„Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.“ Jeder kennt wohl dieses Sprichwort. Und auch wenn man ihm nicht unbedingt zustimmen muss, so herrscht über eines sicherlich Einigkeit: Pferde sind faszinierende Tiere. Kraft und Größe gepaart mit Anmut und Eleganz. Viele Menschen fühlen sich stark zu den großen Vierbeinern hingezogen, andere begegnen ihnen mit Furcht; alle haben sicherlich großen Respekt vor den starken Tieren. Auf einem Pferd zu reiten oder mit ihm zu arbeiten hat immer etwas mit großem Vertrauen auf beiden Seiten zu tun. Dabei können starke Bindungen zwischen Mensch und Tier entstehen. In diesem Sinne ist das Pferd ist ein Seelentier. Es reagiert auf die Bedürfnisse seines Reiters, gibt ihm Kraft und Beweglichkeit – auch auf seelischer Ebene. Ein aggressives Pferd bedarf einer besonders einfühlsamen Behandlung, um es zu zähmen.

Symbolisch stehen Pferde für Energie und Leidenschaft, für Bewegung, Kraft und Freiheit. Des Weiteren symbolisieren vor allem weiße Pferde Weisheit. Das geflügelte Pferd Pegasus gilt als Sinnbild aller Dichtkunst. Die Tiere stehen in vielen Kulturen für Weisheit und geistige Weiterentwicklung. Lange Zeit waren Pferde wichtige Nutztiere für den Menschen – als Fortbewegungsmittel, als Helfer bei der Arbeit.

Heute sind Pferde zu Luxusgütern geworden. Sie werden dressiert und manche finden den Weg auf die Rennbahn. Nicht mehr viele Menschen können es sich leisten, in der modernen Zeit ein Pferd zu halten; so bleibt ein eigenes Pferd für viele Menschen ein Wunschtraum. Doch es ist nicht immer Ausdruck eines Wunsches, wenn ein Pferd in unserem Traumgeschehen vorkommt. Erfahren Sie hier, was das Pferd im Traum tatsächlich symbolisiert:

Traumsymbol „Pferd“ – Die allgemeine Deutung

Als Traumsymbol verweist das Pferd auf unsere animalische Seite, auf unsere Instinkte, Triebe und Emotionen. Oft steht das Pferd symbolisch für Lebensenergie. Gesunde, muntere Pferde stehen für eine positive Verfassung. Unruhige oder kranke, alte und ermüdete Pferde im Traum verweisen auf schwindende Energie. Vielleicht haben Sie das Gefühl einer Aufgabe oder Situation nicht mehr gewachsen zu sein. Stirbt ein Pferd im Traum ist das ein starkes Traumsymbol, das Ihnen klar sagt: Ihre Energie nimmt ab. Sie sollten den Auslöser dafür suchen.

Häufig ist das Traumsymbol Pferd auch mit dem Thema zwischenmenschliche Beziehungen, Sexualität und Partnerschaft verbunden. Ob Ihr Pferdetraum eher Ausdruck einer Sehnsucht nach einer engen Partnerschaft ist oder auf den Wunsch nach mehr Freiheit verweist, lässt sich nur im Kontext des gesamten Traumgeschehens deuten. Ein Pferd zu Reiten kann einen Wunsch nach Dominanz über etwas oder jemanden ausdrücken, auf allgemeiner wie sexueller Ebene. Es kann auch bedeuten, dass Sie etwas unter Kontrolle haben oder haben möchten. Ein schneller Ausritt in der Natur verweist auf Abenteuerlust. Langsames Traben deutet dagegen eher an, dass Sie Ordnung in Ihr Leben oder Ihre Partnerschaft bringen möchten. Träume von trächtigen Stuten oder Fohlen heißen, dass Sie sich mit dem Thema Schwangerschaft befassen.

Wenn Sie in Ihrem Traum von einem Pferd mit Hufeisen getreten werden, so kann das auf eine Verletzung durch einen nahestehenden Menschen hindeuten bzw. auf die Angst davor. Ist das geträumte Pferd ein Lasttier, steht es symbolisch für die Mutterrolle. Ist es dagegen ein Nutztier, verweist es darauf, dass das Praktische eine zu große Rolle in Ihrem Leben spielt und Sie Ihren Gefühlen mehr Raum geben sollten.

Wichtig ist neben der Art der Interaktion auch die Farbe des Pferdes. Weiße Pferde verweisen auf positive Energien, auf Bewusstheit und geistige Stärke. Eine Deutung wäre, dass Sie nach einer erfolgreich gemeisterten Herausforderung positiver Grundstimmung sind. Braune Pferde stehen für die praktische, bodenständige Seite ihrer Persönlichkeit. Schwarze Pferde deuten auf Leidenschaften hin und auch auf den Wunsch nach Freiheit und Abenteuer. Sie können aber auch als Anzeichen für negative Energien gedeutet werden.

Weitere Traumsituationen zum Symbol „Pferd“:

  • Freilaufendes Pferd: innere Unabhängigkeit und Freiheitsdrang
  • Pferd im Stall: Wohlstand
  • Pferd mit Sattel: Steigerung des Ansehens, beruflicher Aufstieg
  • wildes, ungezähmtes Pferd: zufünftige Erfolge, für die man noch kämpfen muss
  • durchgehendes, ausbrechendes Pferd: Gefahr
  • springendes Pferd: Hindernisse sind leicht zu überwinden
  • Pferd beschlagen: Glück
  • dressiertes Pferd: Sie haben treue Unterstützer, Gönner
  • Pferd am Halfter führen: Übereilen Sie eine bestimmte Angelegenheit nicht
  • Pferd vor einfachem Wagen: Es kommt viel Arbeit auf Sie zu
  • Pferd vor prunkvollem Wagen: Erfolg, Ansehen, Ehre
  • Pferd zäumen und/oder satteln: glücklicher Beginn eines Unternehmens.

Traumsymbol „Pferd“ – Die psychologische Deutung

Pferdeträume verweisen psychologisch gedeutet auf Ihre Lebenskraft, Ihre Sexualität und Partnerschaft. Bilden Pferd und Reiter im Traum eine Einheit, deutet dass auf seelische und sexuelle Ungestörtheit des Träumers hin. Gut behandelte Pferde symbolisieren ein harmonisches Leben und die Zügelung der eigenen Leidenschaften. Schlecht gepflegte Pferde hingegen zeigen im Traum auf gestörte Triebe und eine „bockige“ Sexualität.

Scheuende, durchgehende Pferde künden von Angst vor Lebenskraft– oder Potenzverlust. Gezäumte Pferde nehmen Bezug zu selbstauferlegten oder fremdbestimmten Einschränkungen, die Ihre volle psychische Entfaltung im Wachzustand verhindern. Feurige Rappen verweisen darauf, dass der Träumende seine Lebenskraft unterdrückt, worunter seine Seele leidet. Schimmel können auf mangelndes Gemeinschaftsgefühl, auf etwas selbstzerstörerisches deuten.

Das Verhalten des Pferdes im Traum steht für Ihre Haltung zu dem im Traum symbolisierten Problem und kann auch einen Lösungsvorschlag beinhalten: läuft es weg? Trägt es einen Reiter? Ist es geduldig oder unlustig?

Traumsymbol „Pferd“ – Die spirituelle Deutung

Das geträumte Pferd steht für den Energievorrat des Träumenden. Bleiche Pferde symbolisieren den Tod, geflügelte Pferde die Fähigkeit Ihrer Seele, das Irdische zu überwinden. Gestresste, kranke Pferde oder gar sterbende Pferde verweisen auf eine starke Schwächung Ihrer eigentlichen dynamischen Kraft.

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