Traumdeutung Tornister


Das Wort „Tornister“ stammt ursprünglich aus dem Mittelgriechischen und bezeichnete damals den Futtersack, welchen Reiter bei sich trugen. Ab dem 18. Jahrhundert stellte der Tornister im deutschen Sprachraum ein militärisches Gepäckstück, ähnlich einem Rucksack, dar. Zu Wehrmachtszeiten war der Tornister außen mit Fell bespannt, weshalb man ihn oftmals auch als „Affe“ bezeichnete.

Sprechen manche Menschen auch heute noch von einem Tornister, ist damit meist ein ganz normaler Schulranzen gemeint. Allerdings ist diese Bezeichnung nur in manchen Gegenden Deutschlands bekannt und sorgt, vor allem bei der jüngeren Generation, oftmals für fragende Blicke. Was aber hat nun die Traumdeutung zu einem Traum zu sagen, in dem ein Tornister vorkommt? Wie lässt sich dieses Traumsymbol am besten interpretieren?

Traumsymbol „Tornister“ – Die allgemeine Deutung

Das Traumbild „Tornister“ kann in der allgemeinen Traumdeutung als Symbol für eine Reise oder Wanderschaft stehen. Trägt man ihn selbst auf dem Rücken, ist man möglicherweise in Aufbruchstimmung. Dieser Aufbruch kann in Zusammenhang mit einer tatsächlichen Urlaubsplanung oder einem Umzug stehen. Der Tornister zeigt jedoch womöglich auch auf, dass der Träumende im Begriff ist, sich zu verändern, was zwangsläufig auch eine Veränderung seines Lebensumfeldes mit sich bringen wird.

Ein Tornister kann für die träumende Person ein Symbol für Glück in der Ferne sein. Hierfür muss sie jedoch bereit sein, das gewohnte Umfeld zu verlassen. Auch wenn es schwer fällt, etwas Vertrautes aufzugeben – seien Sie mutig! Überwinden Sie Ihre Zweifel und Ängste und seien Sie offen für das, was in der Ferne auf Sie wartet.

Einen leeren Tornister zu sehen kündigt möglicherweise eine entbehrungsreiche Zeit an. Ist er gut gefüllt, braucht man sich um seine Versorgung keine Gedanken zu machen.

Traumsymbol „Tornister“ – Die psychologische Deutung

Leidet man im Traum unter der Last, die man in einem Tornister mit sich trägt, lässt sich dies in der Traumdeutung als Zeichen einer tatsächlichen Überlastung interpretieren. Ist im Traum niemand zur Stelle, um dem Träumenden beim Tragen zu helfen, fühlt sich dieser in der Wachwelt aktuell möglicherweise von vielen Menschen im Stich gelassen. Hier sollte er jedoch genauer hinschauen. Wie sieht es im realen Leben des Träumenden gerade aus? Gibt es viele Belastungen und wenn ja, bittet er bei der Bewältigung seiner Probleme um Hilfe? Oder glaubt er, alles alleine mit sich ausmachen zu müssen und somit auch seine Last mit niemandem teilen zu können?

In diesem Fall kann das Traumgeschehen wie ein freundlicher Hinweis seines Unterbewusstseins zu verstehen sein. Der Betroffene sollte seinen Stolz oder auch seine Scham beiseite schieben und sich helfen lassen. Oftmals braucht es nur diesen ersten Schritt, um zu erkennen, dass man sich manche Hürden bei der Bewältigung seiner Probleme selbst schafft und diese gemeinsam mit anderen schnell aus dem Weg geräumt werden können.

Ein Soldat, welcher in der Traumsituation mit einem Tornister auf dem Rücken gesehen wird, steht in der psychologischen Traumdeutung für eine kämpferische Natur und auch für das Paket, was jeder Mensch in seinem Leben selbst zu tragen hat. Erkennt sich der Träumende hier als die Person wieder, die stets bemüht ist, durchzuhalten, zu kämpfen und auch einmal über die eigenen Grenzen zu gehen, so kann das Traumbild „Tornister“ ihn in diesem Kontext dazu auffordern, sich im Loslassen zu üben und nicht immer an dem Gedanken festzuhalten, für oder um alles kämpfen zu müssen.

Traumsymbol „Tornister“ – Die spirituelle Deutung

Der Tornister steht als Traumsymbol in der spirituellen Deutung für neue Erfahrungen, die man oftmals erst dann machen kann, wenn man schwere Zeiten durchlebt oder eine große Last getragen hat.

Tornister
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