Traumdeutung Vater stirbt im Traum


Träume vom Tod werden fast immer als Alpträume wahrgenommen. Unabhängig davon, ob im Traum jemand stirbt, den wir kennen und dem wir nahestehen, oder aber jemand, der uns unbekannt ist, werden hierdurch häufig Angst und Sorgen ausgelöst. Sagt der Traum möglicherweise den tatsächlichen baldigen Tod eines geliebten Menschen, oder gar den eigenen Tod voraus?

Diese Unsicherheiten können insbesondere dann nach dem Erwachen auftreten, wenn im Traum eine Person stirbt, die in unserem Leben eine zentrale Rolle spielt. Der eigene Vater gehört in jeden Fall dazu, selbst dann, wenn der Betroffene im realen Leben keinen Kontakt mehr zu diesem hat oder mit ihm zerstritten ist. Was aber kann es nun bedeuten, wenn unser Vater im Traum stirbt? Müssen wir uns tatsächlich Sorgen machen, dass irgendetwas passieren könnte?

Traumsymbol „Vater stirbt im Traum“ – Die allgemeine Deutung

Es ist für die Deutung des Traumsymbols zunächst wichtig, sich bewusst zu machen, dass wir in unseren Träumen verschiedene bewusst und unterbewusst wahrgenommene Eindrücke verarbeiten. Innerliche Entwicklungen und auf die Situation des Betroffenen bezogene Problematiken finden durch Träume Ausdruck. Dies bedeutet zugleich auch, dass Träume (fast) nie Vorhersagen beinhalten, man in ihnen also nicht die Zukunft voraussieht. Wenn hier also der eigene Vater stirbt, ist dies keinesfalls ein Hinweis auf dessen tatsächlichen baldigen Tod oder den Tod irgendeiner anderen nahestehenden Person. Würde in der Zeit nach dem Traum jemand sterben, hätte dies wenig mit dem Traum selbst zu tun, sondern wäre lediglich Zufall.

Vielmehr zeigt das Symbol „Vater stirbt im Traum“ nach allgemeiner Auffassung eine positive Veränderung an, nämlich die Entwicklung der Persönlichkeit des Betroffenen. Der Vater wird als Symbol für Verantwortung, Selbstsicherheit und Autorität gesehen. Stirbt diese Figur also, zeigt der Traum, dass der Betroffene derartige Eigenschaften nicht mehr in seinem Vater sucht, sondern sie selbst entwickelt hat. Er steht mit beiden Beinen fest im Leben und regelt seine Angelegenheiten in verschiedensten Lebensbereichen selbstsicher und reif. Zwar löst er sich nicht zwingend vollständig von dem Einfluss seines Vaters und hat kein Interesse mehr an dessen Ratschlägen, jedoch ist er immer weniger von diesen abhängig, holt sie sich vielmehr als zusätzlichen Denkanstoß zu seinen eigenen Vorstellungen ein.

Traumsymbol „Vater stirbt im Traum“ – Die psychologische Deutung

Nach psychologischer Auffassung symbolisiert der Tod des Vaters im Traum einen inneren Reifungsprozess. Der Betroffene löst sich von der Bindung an diese Vorbildsfigur und lernt eigene Wege zu gehen, sich selbst zu finden. Der Traum stellt vor diesem Hintergrund gleichermaßen den Beginn eines neuen Lebensabschnitts dar, in dem er die bisher von seinem Vater übernommenen Verhaltensmuster ablegt und eigene Ideale entwickelt.

Traumsymbol „Vater stirbt im Traum“ – Die spirituelle Deutung

Wenn in einem spirituellen Traum der eigene Vater stirbt, zeigt dies die eigenständige und unabhängige spirituelle Entwicklung des Träumenden an. Zugleich wird ihm dies in positiver Weise neue Erkenntnisse bringen.

Vater stirbt im Traum
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