Traumdeutung Vater stirbt

Der Tod des Vaters ist ein einschneidendes, manchmal auch traumatisches Erlebnis, sogar wenn der Sohn oder die Tochter schon lange erwachsen ist. Für viele Menschen ist der Vater gleichbedeutend mit Autorität. Meistens ist er aber auch die Person, die in der Kindheit materielle und physische Sicherheit und Stärke verkörpert. Obwohl auch viele Mütter erwerbstätig sind, ist der Vater in den meisten Fällen der Hauptverdiener. Söhne orientieren sich in ihrem Rollenverhalten am Vorbild des Vaters, aber auch für Töchter spielt die Beziehung zu ihm eine entscheidende Rolle. Wenn der Vater stirbt, ist das oft der endgültige Schlusspunkt des Kindseins.

Ein Traum, in welchem der eigene Vater stirbt, ist ganz sicher sehr beängstigend. Vielleicht hat er tatsächlich gesundheitliche Probleme und der Träumende sorgt sich um ihn. Möglicherweise ist aber auch der Kontakt etwas eingeschlafen und im Traum machen sich Gewissensbisse bemerkbar. Für die Traumdeutung ist es wichtig festzustellen, was es im eigenen Leben gibt, das man loslassen sollte.

Traumsymbol „Vater stirbt“ – Die allgemeine Deutung

Das Traumsymbol „Vater stirbt“ kann in der Traumdeutung ein Ausdruck für einen Entwicklungsprozess sein. Nur sehr selten geht es dabei um den tatsächlichen Tod eines Menschen. Die Wahrnehmung des eigenen Vaters ist häufig durch ein bestimmtes, in der Kindheit entstandenes Bild geprägt. Der Träumende wird davon maßgeblich beeinflusst und manchmal auch gehemmt. Stirbt der Vater im Traum, so wird lediglich das Bild des Träumenden von ihm zerstört, um den Reifungsprozess nicht weiter zu beeinträchtigen. Darüber hinaus versinnbildlicht der Tod eines nahestehenden Menschen den Beginn einer neuen Lebensphase. In der Traumdeutung ist das Traumsymbol „Vater stirbt“ ein Zeichen für Wandlung und Neubeginn und kündigt wichtige Veränderungen an. Der Traum ist als Aufforderung zu verstehen, alte Gewohnheiten und Einstellungen abzulegen und die eigene Persönlichkeit wachsen zu lassen.

Traumsymbol „Vater stirbt“ – Die psychologische Deutung

Auf der psychologischen Ebene kann das Traumsymbol „Vater stirbt“ Ausdruck einer realen Sorge vor Krankheit und Tod sein. Auch ein tatsächlicher Todesfall im engsten Familienkreis kann in einem solchen Traum verarbeitet werden. Häufig ist das Traumsymbol in der Traumdeutung jedoch ein Sinnbild für eine innere Ablösung von der Vaterfigur. Der Vater hat prägenden Einfluss auf seinen Sohn oder seine Tochter. Manchmal ist er so dominierend, dass er sogar dann noch präsent ist, wenn die Kinder längst das Elternhaus verlassen haben. Dies kann deren Entwicklung stark hemmen. Ein Traum, in dem der Vater stirbt, ist ein Versuch der Psyche, sich von der väterlichen Dominanz zu befreien. In der Traumdeutung kann das Traumsymbol „Vater stirbt“ auch ein Hinweis auf unterdrückte Wut auf den Vater sein, wenn das Verhältnis des Träumenden zu ihm belastet ist. Darüber hinaus zeigt ein Traum vom Tod eines nahen Verwandten, dass der Träumende sich unbewusst mit der eigenen Vergänglichkeit beschäftigt, und deutet möglicherweise auf eine Midlife-Crisis hin.

Traumsymbol „Vater stirbt“ – Die spirituelle Deutung

Auf der transzendenten Ebene ist der Tod ein Teil des Lebens, der jedoch nicht sichtbar und deshalb für den Geist nur schwer zu erfassen ist. Das Traumsymbol „Vater stirbt“ ist in der Traumdeutung in diesem Zusammenhang ein Sinnbild für Allwissenheit, Auferstehung und spirituelle Wiedergeburt.

Vater stirbt
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