Traumdeutung Westen


Westen haben eine ähnliche Funktion wie Jacken, allerdings fehlen bei ihnen die Ärmel. Sie können Teil eines Herrenanzugs sein oder auch ein ganz eigenes Kleidungsstück für beide Geschlechter. Manche Westen sind aus edlem Material wie zum Beispiel Seide und mit Stickereien verziert. Andere sind aus robusten Stoffen und werden bei körperlicher Betätigung getragen. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie den Leib wärmen und gleichzeitig Bewegungsfreiheit der Arme garantieren. Eine weiße Weste zu haben, bedeutet in unserem Sprachgebrauch, dass jemand sich nichts zuschulden kommen lässt.

Auch kann der Begriff Westen auf eine Himmelsrichtung verweisen. Der Wilde Westen in den heutigen Vereinigsten Staaten von Amerika war berühmt und berüchtigt: die aufregenden Kämpfe zwischen Cowboys und Indianern, Süd- und Nordstaatlern wird noch heute in den Kinderzimmern der Welt gerne nachgespielt. Mit dem Begriff „Westen“ wird außerdem die westliche Welt, das sogenannte „Abendland“ umschrieben. Heute werden darunter die Werte von Europa und Nordamerika zusammengefasst, die sich auf Freiheit, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit, Toleranz und Individualismus stützen. Die westliche Hochkultur beinhaltet also eine liberal geprägte Demokratie, zudem eine kapitalistische Marktwirtschaft.

Träumt jemand von Westen im Sinne des Kleidungsstücks, hat er vielleicht Anlass, sich mit seiner Garderobe zu beschäftigen. Der Träumende nimmt möglicherweise intensive Farben wahr und fühlt die Beschaffenheit des Stoffs. Für die Traumdeutung ist von besonderem Interesse, wieviel das Kleidungsstück vom Träumenden zeigt und was es bedeckt.

Traumsymbol „Westen“ – Die allgemeine Deutung

Westen haben in der Traumdeutung die Funktion des Verhüllens und Schützens. Der Träumende befürchtet möglicherweise, in seinen Gefühlen verletzt zu werden. Da diese Kleidungsstücke jedoch nur den Oberkörper abdecken, Arme und Unterkörper aber frei lassen, stellt das Traumsymbol nur einen unvollständigen Schutzschild dar. Der Träumende versucht, seine intimen Gedanken und Wünsche zu verbergen, es gelingt ihm aber nur zum Teil. In der volkstümlichen Traumdeutung ist das Traumsymbol „Westen“ darum eine Mahnung, wohlüberlegt zu handeln und zu sprechen. Der Träumende sollte zudem versuchen, sein Misstrauen nicht zu zeigen. Besonders verzierte Westen sind in der Traumforschung ein Hinweis auf bevorstehendes Lob. Ist im Traum Schmutz auf dem Kleidungsstück, ist das Traumsymbol ein Warnsignal vor dem Verlust an Ansehen und Ehre.

Traumsymbol „Westen“ – Die psychologische Deutung

In psychologischer Hinsicht ist das Traumsymbol „Westen“ ein Ausdruck des Selbstbildes des Träumenden. In der Traumdeutung unterstützt das Unterbewusstsein die Identitätsbildung, indem es dem Träumenden die Möglichkeit gibt, Rollen auszuprobieren oder abzulegen. Er entscheidet unbewusst, welchen Teil seiner Persönlichkeit er anderen zeigen möchte. Der Traum ermöglicht es ihm, ohne die Gefahr negativer Konsequenzen zu experimentieren. Je nachdem, wie der Träumende die Kleidung im Traum trägt, kann man aus dem Traumsymbol „Westen“ Rückschlüsse ziehen, wie er gesehen werden möchte oder was er gerade verbergen will. Bekleidung ist in der Traumdeutung gleichbedeutend mit Schutz vor Berührungen und Verhüllung von Schwächen. Beides ist beim Tragen von Westen nur unzureichend gegeben. Der Träumende gibt also im Traum einen Teil seiner verborgenen Wünsche und Begierden preis und ist zumindest teilweise offen für den Kontakt mit anderen.

Traumsymbol „Westen“ – Die spirituelle Deutung

In der spirituellen Traumdeutung steht das Traumsymbol „Westen“ für geistigen Schutz. Der Träumende ist in seiner mentalen Entwicklung allerdings bereits so weit, dass er nur noch eines partiellen Schutzes bedarf.

Westen
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