Traumdeutung unsympathisch

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Viele Eindrücke nehmen wir unbewusst wahr. Oft kann man gar nicht erklären, warum jemand sympathisch oder unsympathisch ist. Ein Blick, eine bestimmte Art zu sprechen oder zu lachen bestimmt das Bild, das man sich von jemandem macht. Eigene Erfahrungen, aber auch Vorurteile fließen dann in die Beurteilung ein.

Wenn jemand unsympathisch erscheint, wirkt er in gewisser Weise bedrohlich, wenig einladend und unliebsam. Man geht der Person lieber aus dem Weg. Auch darauf, ob man selbst gut ankommt, hat man nur wenig Einfluss. Zwar kann man auf gewisse Dinge wie Körperhaltung und Augenkontakt achten, doch letztlich entscheiden unbewusste Verhaltensweisen auch über den eigenen Sympathiefaktor.

Träumt jemand von einer unsympathischen Person, fühlt er sich wahrscheinlich unbehaglich. Instinktiv wird der Träumer versuchen, diesem unausstehlichen Menschen aus dem Weg zu gehen. Dabei kann es sich um ganz unterschiedliche Personen, Dinge und Situationen handeln: ein Doktor, ein dicker Mann, das Fernsehen oder eine einfache Umarmung. Wichtig ist für die Traumdeutung unter anderem die Frage, welchen Bezug der Traum zur Persönlichkeit des Schlafenden hat.



Traumsymbol "unsympathisch" - Die allgemeine Deutung

Das Traumsymbol "unsympathisch" weist gemäß der allgemeinen Traumdeutung auf den Träumenden selbst hin. Es könnte sein, dass er sich in einer bestimmten Situation falsch verhalten hat. Oder er vertritt eine Meinung, die allgemein eher abgelehnt wird.

Im Traum erlebt er diese negativen Aspekte des eigenen Handelns aus der Perspektive anderer. Das Traumbild führt dem Schlafenden also seine Außenwirkung vor Augen. Die Abneigung gegenüber der eigenen Person im Traum ist nach dem Verständnis der Traumanalyse eine Aufforderung, gegebenenfalls seine Haltung zu korrigieren oder aber sie selbstbewusst gegen Kritik zu verteidigen.

Findet man jemanden unsympathisch, misstraut man ihm oder empfindet ihn sogar als abstoßend oder unerträglich. Das Traumsymbol gilt in der volkstümlichen Traumdeutung allerdings als gegensätzliches Symbol: Der Träumer braucht vor jemandem, den er ablehnt, keine Angst zu haben. Vielleicht ist der unbeliebte Kollege gar kein übelwollender Rivale, sondern einfach nur überlastet.

Traumsymbol "unsympathisch" - Die psychologische Deutung

Auf der psychologischen Ebene verweist das Traumsymbol "unsympathisch" auf negative Anteile der Persönlichkeit. Gemäß der Traumanalyse erlebt der Schlafende im Traum, wie bestimmte Verhaltensweisen auf andere wirken, aber auch, welche Folgen diese wiederum für ihn selbst haben. Das Traumbild soll ihn dazu veranlassen, unsympathische und unerwünschte Charaktereigenschaften zu erkennen und als Teil des eigenen Ich zu akzeptieren.

In der weiteren Aufarbeitung sollte der Träumer Wesensanteile, die von anderen positiv aufgenommen werden, stärker betonen. Eine unsympathische, unliebenswürdige Person stellt in der Traumdeutung häufig auch unangenehme Erlebnisse und Erfahrungen dar, die der Träumende bisher nicht verarbeitet hat.

Abhängig von der persönlichen Lebenssituation kann das Traumsymbol "unsympathisch" auch auf konkrete Personen aus dem realen Leben hinweisen, zu denen der Träumer ein problematisches Verhältnis hat und die vielleicht sogar verhasst sind. So ist eine diktatorisch auftretende Person laut Traumdeutung ein Sinnbild für einen dominanten Vater.

Erregt ein Fremder im Traum die Antipathie des Schlafenden, steht dieser möglicherweise für innere Blockaden und Konflikte. Fühlt sich die träumende Person von einem unsympathischen Menschen bedroht, deutet das Traumsymbol auf Schuldgefühle hin. Der Traumanalyse folgend ist es ein Ausdruck der Wut und der Selbstvorwürfe wegen einer Tat oder eines Fehlers, der in der Vergangenheit begangen und bisher verdrängt wurde.

Traumsymbol "unsympathisch" - Die spirituelle Deutung

Für die spirituelle Traumdeutung stellt das Traumsymbol "unsympathisch" einen wichtigen Teil der Erkenntnisgewinnung dar.

Um sich das allumfassende spirituelle Wissen zu erschließen, muss der Träumer alle Facetten des menschlichen Daseins kennen, die sympathischen ebenso wie die unsympathischen.

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