Traumdeutung acht


Mit der symbolischen Bedeutung der Zahlen beschäftigen sich die Menschen seit alter Zeit. Im Traum sind Zahlen psychische Ordnungsfaktoren. Wenn Träume Zahlen ausdrücklich mitteilen, so können wir im Allgemeinen davon ausgehen, dass in ihnen eine besondere Botschaft verborgen ist. Sie lässt sich meist aus dem Traumzusammenhang entschlüsseln.

Traumsymbol „acht“ – Die allgemeine Deutung

Was sagt die Traumdeutung dazu, wenn wir ganz konkret von der Zahl Acht träumen? Die Zahl Acht ist ein Ganzheitssymbol und das Traumbewusstsein deutet hier auf Vollständigkeit hin. Die indische Weisheitslehre spricht vom achtfachen Weg Buddhas. In der Musik umfasst die Skala der Töne eine Oktave und der Würfel als vollkommene, geometrische Ganzheit hat acht Ecken.

Die Zahl „Acht“ als Traumsymbol kann auch bedeuten, dass Sie achtsam sein sollen oder acht geben. Hier ist natürlich immer der individuelle Zusammenhang zur einzelnen Lebenssituation zu sehen, ob dies eher negativ oder positiv zu werten ist.

Träumen Menschen von der Zahl Acht, werden ihnen Eigenschaften wie Vernunft und sachlicher Vorgehensweise zugeschrieben. Eine gesunde Lebensweise und moralische Werte haben für diese Personen eine hohe Priorität.

Traumsymbol „acht“ – Die psychologische Deutung

In der Psychologie wird gerne das Enneagramm als ein System benutzt, welches neun deutlich unterscheidbare Persönlichkeitstypen beschreibt. Wesentlich hierbei ist, dass es nicht-wertend ist, sondern es erkennt an, dass alles immer gute und schlechte Aspekte besitzt. Welche Merkmale werden nun Menschen des Typus Acht zugeschrieben und was sagt es aus psychologischer Sichtweise über Ihren Traum aus?

Die Acht ist tief in ihrer eigenen Kraft verwurzelt. Sie braucht Herausforderungen, um ihre Kraft zu spüren und sie braucht sie, um andere besser durchschauen zu können. Kampf ist für sie Leben, Leben ist für sie Kampf. Das verborgene Kind in ihr kennt und liebt aber auch das zarte Spiel. Menschen vom Typ Acht streben nach Eindeutigkeit. Sie können bedingungslos ihre Absichten verfolgen, die sie für die wahren und richtigen halten. Die Ausdrucksweise von „Achtern“ ist sehr direkt.

Um alles, was das klar eingeteilte Weltbild und die eigene Entschiedenheit gefährdet, von sich abzuhalten, entwickeln Achter den Abwehrmechanismus der Verleugnung. Jeder Anflug von Schwäche oder Zweifel wird rigoros zur Seite geschoben. Sie verstehen es meisterlich, das verletzte innere Kind in sich zu verleugnen.

Hier sieht auch die psychologische Traumdeutung den Hinweis, sich von dem Zwang, in allen Lebensbereichen Stärke zu zeigen, zu befreien und Zugang zu den eigenen Schwächen zu suchen. Das bedeutet, nicht immer klein beizugeben, sondern auch einmal Kompromisse einzugehen. Dies kann in der Tat keine leichte Aufgabe sein, wenn man die Beschäftigung mit seinem Innenleben als schwächliche Tatenlosigkeit ansieht.

Die Psychologie sieht im Traumsymbol „Acht“ ganz stark das Thema Eigenständigkeit und Freiheit verankert. Die Acht als Traumbild steht für Willensstärke, Entschlossenheit und Kompromisslosigkeit. Die Abneigung gegen Kontrolle durch andere äußert sich womöglich in dem Bedürfnis, Ihrerseits andere zu kontrollieren. Intime Beziehungen sind häufig der Ort, an dem sich der Kontrollzwang am offensichtlichsten zeigt und die Frage nach Vertrauen eine zentrale Bedeutung bekommt. Hier gibt es oftmals eine sehr sentimentale Seite, die gerne selbst vor dem Partner verborgen wird. Wenn jedoch Menschen mit diesen Wesenszügen erst einmal Vertrauen gefasst haben, hat man mit ihnen einen unerschütterlichen Verbündeten und Freund an seiner Seite.

Traumsymbol „acht“ – Die spirituelle Deutung

Aus spiritueller Sicht gilt die liegende Acht als Zeichen der Unendlichkeit, da sie keinen Anfang und kein Ende hat. Auch wird sie als die Zahl der Regeneration und Auferstehung bezeichnet. Im spirituellen Sinne handelt es sich beim Traumbild „Acht“ um eine stark erdende und sehr sensible Energie, die zur Achtsamkeit mahnt, nicht aus dem Gleichgewicht zu kommen.

Das Traumsymbol „Acht“ steht hier für die ausgleichende Gerechtigkeit, für Harmonie und weises Handeln. Sie stellt die Balance zwischen Oben und Unten, Geben und Nehmen dar.

acht
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