Traumdeutung Südpol

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Als Südpol bezeichnen wir alltagssprachlich den südlichsten Punkt der Erde. Umgeben ist er von der Antarktis. Dieser Teil der Erde gehört zu den kältesten Regionen überhaupt. Die Landschaft ist hier immer von Schnee und Eis bedeckt und auch im Sommer herrschen zweistellige Minusgrade. Tiere findet man in dieser lebensfeindlichen Umgebung nur im Meer oder in Meeresnähe, wie Pinguine und andere Vogelarten, Wale, Robben und Fische. Der Südpol wird als größtes Naturschutzgebiet des Planeten besonders geschützt.

Wenn der Südpol als Symbol in unseren Träumen erscheint, geht dies oft mit unschönen Gefühlen einher. Es kann sein, dass wir in der Traumsituation orientierungslos sind, vielleicht auch verzweifelt, weil wir uns plötzlich in einer unendlich weiten Eislandschaft mit Eisschollen befinden. Manchmal geht es sogar soweit, dass wir im Traum meinen, körperlich zu frieren, obwohl wir in Wahrheit eigentlich im warmen, gemütlichen Bett liegen.

Doch auch wenn Träume vom Südpol oft als unangenehm empfunden werden, haben sie eine besondere Aussagekraft. Wie genau deutet man den Südpol als Traumsymbol?



Traumsymbol "Südpol" - Die allgemeine Deutung

Im Traum gilt der Südpol grundsätzlich als Symbol für Einsamkeit und den Wunsch nach menschlicher Nähe. Der Betroffene ist, wenn er träumt am Südpol zu sein, sehr wahrscheinlich eher ein Einzelgänger. Es fällt ihm schwer, tiefe zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen.

Der Traum vom Südpol drückt aus, dass man zwar nur wenige Vertrauensverhältnisse oder sogar keine hat, sich jedoch nach diesen sehnt. Eine Ursache hierfür könnte sein, dass der Träumende auf seine Mitmenschen oft gefühlskalt wirkt. Er hat einen sehr rationalen Charakter und gibt sich im Leben Mühe, sich nicht von Emotionen steuern zu lassen.

In einem ersten Schritt wäre es nun ratsam, zunächst sich selbst Empfindungen einzugestehen und diese nicht weiter zu unterdrücken. Sobald man mit sich und seinen Gefühlen „ins Reine kommt“, sie annimmt, werden auch andere schnell merken, dass der Betroffene ebenfalls eine emotionale Seite hat. In diesem Zuge ist es für sie leichter, Nähe zu ihm aufzubauen.

Träume, in welchen man den Südpol lediglich sieht, sich jedoch nicht direkt dort befindet, keine Kälte oder Orientierungslosigkeit spürt, können darüber hinaus eine tiefe Auseinandersetzung mit den verschiedenen Seiten der Persönlichkeit anzeigen.

Der Betroffene befindet sich in diesem Fall in einer Phase, in welcher er sich selbst näher kennenlernen möchte. Hierzu gehört auch die Erforschung unterbewusster Prozesse. Solche können in unterschiedlichen Bereichen und Situationen Ausdruck finden. Der Träumende entwickelt zurzeit eine neue Aufmerksamkeit dafür.

Traumsymbol "Südpol" - Die psychologische Deutung

In der psychologischen Traumdeutung kann der Südpol ebenfalls auf unterdrückte Gefühle oder auch Gefühlsarmut hinweisen.

Häufiger jedoch interpretieren Psychoanalytiker den Südpol als sexuelles Symbol. Es ist dann Ausdruck von Leidenschaften und Sehnsüchten, die im Leben des Betroffenen unerfüllt bleiben. Er wünscht sich, bestimmte erotische Fantasien exzessiver ausleben zu können. Bestimmte Umstände verbieten ihm dies jedoch.

Der Südpol lässt im Traum darauf schließen, dass entweder der Betroffene sich selbst seine sexuellen Wünsche untersagt, oder dass sie von einer äußeren Instanz als verwerflich angesehen werden. Der Träumende hat diese Problematik noch nicht gänzlich erkannt und verstanden. Entsprechend konnte er bislang auch noch keinen Lösungsansatz entwickeln.

Traumsymbol "Südpol" - Die spirituelle Deutung

Nach dem spirituellen Deutungsansatz steht der Südpol im Traum für eine bislang stillstehende Entwicklung.

Zugleich zeigt das Symbol, dass der Betroffene nun beginnt, ein neues spirituelles Bewusstsein zu schaffen und hierdurch schon bald Fortschritte in die richtige Richtung zu machen.

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