Traumdeutung Pfau

Er zieht alle Blicke auf sich, dieser wunderschöne Vogel mit seinen imposanten Schwanzfedern, die er zu einem Rad aufschlagen kann. Es handelt sich meist um den Blauen Pfau, der ursprünglich aus Indien stammt, aber wegen seiner Schönheit auch in vielen anderen Ländern gehalten wird. Die Zeichnung großen Schwanzfedern bildet Augen nach, die in allen Farben schillern und Feinde abschrecken sollen. Außerdem werben die Männchen mit ihrem prächtigen Federkleid um die Weibchen. Der Pfauenfeder wurde durch ihr edles Aussehen göttliche Eigenschaften zugeschrieben, unter anderem von Johann Wolfgang von Goethe. Zugleich gilt der Pfau als eitler „Geck“, der seine Schönheit zum Selbstzweck macht und scheinbar beständig alle Aufmerksamkeit auf sein schönes Federkleid lenkt. Dementsprechend wird er meist auch als Traumsymbol gedeutet.

Traumsymbol „Pfau“ – Die allgemeine Deutung

Generell gilt der Pfau in der Traumdeutung als Symbol der Eitelkeit. Der Träumende strebt nach Erfolg und Ansehen, sollte jedoch aufpassen, sich die Anerkennung ehrlich zu erarbeiten anstatt auf den schönen Schein zu vertrauen. Da der Pfau, wenn er gerade kein Rad schlägt, relativ unscheinbar ist, kann das Traumsymbol auch so gedeutet werden, das sich hinter einer schönen Fassade etwas Schlechtes verbirgt. Einen Pfau im Traum zu sehen soll vor einer Heirat aus Geldgier warnen, der Träumende würde mit einer solchen Partie nur unglücklich. Dies kann auch im übertragenen Sinne verstanden werden: man sollte seine Bemühungen nicht nur nach dem finanziellen Aspekt ausrichten.

Schreit der Pfau im Traum, so wird dies als Symbol für hinterlistige Menschen verstanden, vor denen der Träumende sich in Acht nehmen sollte, mögen sie auch noch so schön und interessant erscheinen. Ähnliches gilt für die Pfauenfeder. Sie steht für Eitelkeit und Täuschung, im Traum Pfauenfedern zu besitzen warnt insbesondere Frauen davor, sich auf einen falschen Partner einzulassen, der nur mit Äußerlichkeiten blendet.

Neben der hauptsächlichen Bedeutung als Symbol für den schönen Schein kann der Pfau auch hinsichtlich seiner Mythologie gedeutet werden. In der Antike galt er als der Vogel Phönix, der am Ende seiner Lebenszeit verbrennt und dann aus der Asche wiederersteht. In diesem Sinne verkörpert er einen Neuanfang.

Traumsymbol „Pfau“ – Die psychologische Deutung

Eitelkeit oder auch das ständige Streben nach Anerkennung können belastende Charakterzüge sein. Wer sich nur auf Äußerlichkeiten verlässt und vor Anderen glänzen will, vergisst darüber leicht die inneren Werte und macht sich selbst unglücklich. Die Menschen sehnen sich danach, wirklich geliebt zu werden, nicht nur nach oberflächlicher Bewunderung.

Als Phönix gedeutet, steht der Pfau im Traum für einen Neubeginn. Vielleicht hat der Träumende gerade eine schwere Zeit durchgemacht, jetzt jedoch beginnt eine neue Phase voller Leben und Schönheit. Er ist mit nahestehenden Menschen auf einer Wellenlänge, und die Zukunft liegt ihm schillernd zu Füßen. Es kann auch sein, dass er sich danach sehnt, alles hinter sich zu lassen und von vorn zu beginnen, sich diesen Schritt jedoch noch nicht so recht zutraut.

Traumsymbol „Pfau“ – Die spirituelle Deutung

Das Rad des Pfaus macht ihn spirituell zu einem Sonnenzeichen. Er steht für Auferstehung und höhere Erkenntnisse, die sich, gleich dem Pfau, vom unscheinbaren Jungvogel zum wunderschönen Erwachsenen entwickeln. Je nach Kontext des Traums kann der Pfau jedoch auch auf spiritueller Ebene vor Eitelkeit warnen.

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