Traumdeutung Geldschein

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Geldscheine sind nicht nur Zahlungsmittel, sie gelten als offizielle Urkunden, die nur von den dazu befugten Instituten ausgegeben werden dürfen - das ist in der Regel eine bestimmte Bank. Bei uns ist das die europäische Zentralbank.

Das erste Papiergeld gab es um das Jahr 1.000 herum in China, Europa begann erst im 15. Jahrhundert mit dem Druck von Banknoten. Die Motive darauf reichen von Landschaften über Personen bis zu Tieren. Auf den heutigen Euro-Scheinen sind Bauwerke abgebildet, welche die Baustile aus sieben Kulturepochen Europas darstellen.

Gerade gängige Geldscheine werden von Betrügern häufig gefälscht, darum sind die Sicherheitsmerkmale besonders wichtig. Bei einigen Scheinen werden die Sicherheitsmaßnahmen mit den Jahren verstärkt und die alten Banknoten nach und nach gegen neue ausgetauscht, so wie beim 5-Euro-Schein in Deutschland, der seit 2013 als Neuauflage in den Markt fließt. Manchmal ist der Zahlenwert des Papiergeldes erheblich größer als der tatsächliche Geldwert, etwa bei einer deutschen 10 Millionen Mark-Banknote aus dem Jahr 1923. Auch der italienische 1000-Lire-Schein war bei der Einführung des Euro gerade einmal 50 Cent wert. Ein dickes Geldbündel sagt also nicht immer etwas über den Reichtum seines Besitzers aus.

Wenn man von einem Geldschein träumt, freut man sich vielleicht über die Menge des Geldes und hat Spaß daran die Noten zu zählen. Möglicherweise hat man auch Angst, dass das Papiergeld nicht ausreichen könnte. Für eine umfassende Traumdeutung sollte man auf die Einzelheiten des Traums und auf die Persönlichkeit des Träumenden achten. Erfahren Sie im folgenden Artikel mehr zu dem Thema.



Traumsymbol "Geldschein" - Die allgemeine Deutung

Wie im realen Leben symbolisiert ein Geldschein auch im Traum einen Wert. Als Traumsymbol signalisiert er dem Träumenden, dass er sich möglicherweise zu seinem eigenen Schaden zu gering einschätzt. Er sollte seinen tatsächlichen Wert erkennen und auch gegenüber anderen vertreten. Je nachdem, wieviel man sich für einen erträumten Geldschein kaufen kann, desto höher ist auch der eigene Wert im Wachleben.

Der Besitz einer Banknote ist in der Traumdeutung häufig eine Warnung vor allzu großer Verschwendung. Die möglichen Verluste können seelischer oder geistiger Natur sein. Im Traum einen Geldschein in der Hand zu halten, kann bedeuten, dass der Träumende glaubt, für sein Verhalten einen zu hohen Preis zahlen zu müssen. Der Schein in der Geldbörse zeigt als Traumbild auf, dass der Schläfer mit Glück in der Liebe gesegnet ist.

Für eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse steht das Traumsymbol "Geldschein", wenn die Noten angestrengt gezählt werden. Es kann sich in solch einem Traum jedoch auch der Geiz des Träumenden widerspiegeln, mit dem er sich bei anderen unbeliebt macht. In dem Fall sollte man im realen Leben etwas häufiger großzügig sein.

Wer im Geld geradezu „schwimmt“ und in der Traumwelt plötzlich als Millionär sehr reich ist, muss mit unangenehmen Ereignissen in der Realität rechnen. Viele Geldnoten verweisen in Träumen oftmals auf finanzielle Einbußen oder eine Enttäuschung.

Hat man umgekehrt kein Geld in einer Traumgeschichte und sieht sich in größter Armut leben, macht man sich in der Wachwelt vermutlich gerade viele Zukunftssorgen. Falls der Job gefährdet ist, sollte man sich schon einmal nach einer neuen Arbeitsstelle umsehen.

Für die Traumdeutung ist auch der Zustand des Papiergeldes wichtig: Schmutzige, zerknitterte Scheine sind positiver zu bewerten als neue, saubere Noten, die auf Neid oder auf den Verlust von gesellschaftlicher Annahme hindeuten. Kaputte und dreckige Geldnoten signalisieren, dass das reale Geld bald schon zunehmen kann und der Schläfer mehr in der Tasche hat.

Der Diebstahl von Geldscheinen wird immer unter Berücksichtigung der eigenen Gefühle während des Traums gedeutet: Unabhängig davon, ob man den Raub selbst begangen hat oder ein anderer Verbrecher, stehen Schuldgefühle für Selbstzweifel im echten Leben. Die eigenen Fähigkeiten werden in Frage gestellt. Geschah der Überfall vollkommen ohne Angst oder schlechtes Gewissen, und empfand der Schläfer vielmehr positive Emotionen im Schlaf, besitzt derjenige ein großes Selbstverstrauen und er weiß, was er tut.

Die Farbe und damit der Wert des Notenscheins sind außerdem wichtig für die Traumanalyse. Grüne Geldscheine beispielsweise weisen auf Unternehmungen hin, die der Träumende im Moment aus einiger Entfernung durchführt; blaue Noten zeigen ein ruhiges Gemüt und Sicherheit beim Umgang mit den Finanzen.

Traumsymbol "Geldschein" - Die psychologische Deutung

In der psychologischen Traumdeutung stellt das Traumsymbol "Geldschein" den Wert dar, den der Träumende sich selbst unbewusst zumisst. Es versinnbildlicht Werte, die für die Psyche besonders wichtig sind: Die Frage nach der Potenz gehört dazu, aber auch die des gesellschaftlichen, mit materiellen Attributen eng verbundenen Ansehens. Ein Verlust auf dieser Ebene kann das seelische Gleichgewicht stören, was im Papiergeld im Traum zum Ausdruck kommt und aufgearbeitet wird.

Ein Geldschein versinnbildlicht als Traumsymbol ebenso die psychische Energie. Viele Banknoten im Traum können gemäß dem psychologischen Analyseansatz zweierlei bedeuten: Entweder wünscht sich der Träumende mehr Energie oder er hat sie im Übermaß und fühlt sich optimal leistungsfähig.

Darüber hinaus bietet ein Geldschein als bedrucktes Papier Raum für Informationen, was als Ausdruck spielerischer Gutgläubigkeit gedeutet wird. Das Traumsymbol kann in diesem Zusammenhang auf kindliche seelische Bedürfnisse des Träumenden verweisen.

Falschgeld steht in psychologischer Hinsicht für den tatsächlichen Selbstbetrug in der Realität. Wer die falschen Geldscheine, auch „Blüten“ genannt, in der Traumwelt druckt und im Umlauf bringt, dabei am Ende erwischt wird, der fliegt auch im Wachleben mit seinen Lügen auf.

Traumsymbol "Geldschein" - Die spirituelle Deutung

Als offizielles Zahlungsmittel, dem ein Angebot an Waren oder Dienstleistungen gegenübersteht, ist das Traumsymbol "Geldschein" in der Traumdeutung ein Sinnbild für das Hin- und Herfließen spirituellen Wissens: ein Geben und Nehmen, das für alle einen Wert hat.

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