Traumdeutung kriechen


Wer kriecht, der bewegt sich auf seinen Händen und Füßen vorwärts. Scherzhaft wird das Kriechen auch als die „niederste Gangart“ bezeichnet, denn schließlich berührt man mit seiner Nasenspitze beinahe den Boden. Für Babys stellt dagegen das Krabbeln in vielen Fällen die erste „richtige“ Möglichkeit zur Fortbewegung dar.

Doch nicht nur der Mensch kann kriechen. Auch in der Tierwelt kommt dieser Begriff häufig vor. Man denke hier nur an die sogenannten Kriechtiere, wie Würmer, Schlangen oder Reptilien. Vor diesem Hintergrund kann auch im Traum das Symbol „kriechen“ in ganz unterschiedlichen Traumsituationen auftauchen. Deshalb sollten bei der Deutung auch immer die Begleitumstände näher betrachtet werden.

Traumsymbol „kriechen“ – Die allgemeine Deutung

Die allgemeine Traumdeutung sieht in dem Traumsymbol „kriechen“ ein Sinnbild für Ziele, welche entweder sehr vielschichtig oder nur schwer und mit vielen Mühen zu erreichen sind. Aus diesem Grund wird der Träumer in der Wachwelt hierbei nur langsam und Stück für Stück Fortschritte machen. Es ist also Geduld angebracht und kein Hadern mit dem eigenen Schicksal.

Manchmal kann das Traumbild des Kriechens auch darauf hinweisen, dass der Betroffene an seinen eigenen Fähigkeiten zweifelt. Er fühlt sich nicht in der Lage, ein schwieriges Vorhaben überhaupt umsetzen zu können.

Wer sich im Traum auf allen Vieren bewegt, dem steht möglicherweise eine qualvolle Situation im Wachleben bevor, bei der viel Geduld gefragt ist. Das Krabbeln auf der Erde im Traum symbolisiert allgemein betrachtet unangenehme Aufgaben, mit denen man sich bald auseinandersetzen muss.

Das Robben im Schlaf mit anderen durch Schlamm, möglicherweise auch als Soldat, deutet auf eine Zeit des geschäftlichen Stillstandes. Möglicherweise liefert man seinen Freunden auch einen Grund für Unmut. Kriecht der Träumer selbst durch unebenes Gelände in seinem Traum, so soll ihm bewusst werden, dass er seine Chancen im Wachleben nicht angemessen genutzt hat.

Das Traumsymbol „kriechen“ kann innerhalb der allgemeinen Traumdeutung aber auch im Sinne von „Einschleimen“ oder „Buckeln“ verstanden werden. Dabei verweist das eigene Einschmeicheln im Schlaf darauf, dass man jemand anderen in der Wachwelt für seine eigenen Belange benutzen möchte. Die Gefühle der anderen Person werden dabei nicht beachtet.

Demütigen sich im Traum andere und schmeicheln dem Träumenden, sollte man sich vor einem untreuen Freund hüten.

Traumsymbol „kriechen“ – Die psychologische Deutung

Auf der psychologischen Ebene der Traumanalyse kann das Symbol des Kriechens im Traum auf eine übertriebene Demut des Betroffenen hinweisen. Der Träumer ordnet sich im Wachleben zu sehr anderen Menschen unter. Ein Grund hierfür könnte ein nur schlecht entwickeltes Selbstwertgefühl sein. Der Träumende sollte deshalb versuchen, sein Selbstvertrauen zu stärken.

Das Schleichen oder Trödeln im Schlaf zeigt psychologisch betrachtet an, dass der Träumer geduldig seine Ziele in der Wachwelt verfolgt. Dieses Verhalten wird sich für ihn als erfolgreich erweisen. Kriecht man im Traum in eine Höhle, durch einen Tunnel oder eine andere enge Stelle, so erhält man oftmals einen Hinweis auf die eigene Weiblichkeit. Eventuell wurde dieser Aspekt des eigenen Selbst bisher vernachlässigt und drängt nun wieder in das Bewusstsein.

Interessant für die psychologische Traumdeutung ist zudem, was im Schlaf beim Kriechen beobachtet wird. Dabei kann es sich um Tiere, Ungeziefer und Käfer oder auch Anderes handeln. Sich schlängelnde Schlangen als Traumbild verweisen oftmals auf die sexuelle Energie des Träumers. Maden oder Würmer, die vor dem Schlafenden kriechen, symbolisieren Gedanken oder Gefühle aus dem Unbewussten, welche dem Träumenden fremd erscheinen oder welche er ablehnt.

Ein auf den Schlafenden zu krabbelndes Baby als Traumbild bringt für das Wachleben neue Ideen und Projekte mit sich, auf die sich der Träumer freuen kann.

Traumsymbol „kriechen“ – Die spirituelle Deutung

Das Kriechen im Traum veranschaulicht spirituell gesehen die Sehnsucht des Träumers, sich in einer bestimmten Angelegenheit in der Wachwelt Zeit zu lassen. Er möchte sich nicht der Hektik seines Umfeldes anpassen, sondern nach seinem eigenen Rhythmus handeln.

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