Traumdeutung Mond


Der Mond ist nach der Sonne der hellste und für uns am besten sichtbare Himmelskörper. Deshalb wohnt ihm eine ganz eigene Faszination inne. Bereits in der Antike wurde der Mond, und nicht die Sonne, als Zentrum des Geschehens gesehen. Er macht den Wandel der Zeiten für uns sichtbar, zeigt uns mit seiner ab- und zunehmenden Fülle seine Position zwischen Sonne und Erde an und verdeckt bei einer Sonnenfinsternis die Sonne teilweise oder sogar ganz. Viele Menschen spüren den Vollmond, und nutzen die Kraft des Mondes im Alltag mit Hilfe eines Mondkalenders. Manche glauben möglicherweise auch an einen Werwolf, welcher sich bei Vollmond von einem Menschen in einen Wolf verwandelt und diesen im Schein des Mondlichts anheult.

Ob man nun an die Energie des Mondes auf uns Menschen und die Natur glaubt oder nicht, Tatsache ist, dass das Leben auf dem Blauen Planeten ohne den erdnahen Trabanten höchstwahrscheinlich unmöglich wäre: Ohne die Anziehungskräfte des Mondes würde sich der Erdball dreimal schneller um die eigene Achse drehen. Es würden Orkane mit rund 500 Kilometern pro Stunde auf der Erdoberfläche wehen. Auch die Temperaturen würden sich verändern; im Sommer hätten wir in Mitteleuropa heiße 60 Grad Celsius, im Winter bitterkalte minus 50 Grad. Ebenso hätte ein fehlender Mond Einfluss auf die Gezeiten der Meere und Ozeane: der mineralische Austausch fiele durch fehlende Wasserbewegungen weitaus geringer aus, viele im Wasser lebende Tiere und Pflanzen würden aussterben. Sie sehen: Der Mond ist enorm wichtig für uns.

Was bedeutet es nun, wenn Sie den Mond in Ihrem Traum sehen? Worauf will er sie hinweisen?

Traumsymbol „Mond“ – Die allgemeine Deutung

Allgemein betrachtet wird das Traumsymbol „Mond“ eng mit dem Begriff der Weiblichkeit gesehen und wird als die Verkörperung des ursprünglichen Bewusstseins gedeutet. Der Mond als Traumsymbol versinnbildlicht also das emotionale, weibliche Selbst und steht für Intuition, Sehnsucht, Empfindsamkeit oder Gefühlsreichtum. Den Mond im Traum umgibt oftmals etwas Geheimnisvolles. Dadurch kann er auch als ein Ausdruck eines Mysteriums angesehen werden.

Der Anblick eines Mondes oder der Mondfinsternis im Traum bringt Veränderungen im Leben des Träumenden mit sich. Diese können sowohl positiv als auch negativ ausfallen. Scheint der Mond im Traum an einem klaren Himmel, so kündigen sich Erfolge an. Wird er dagegen von Wolken verdeckt, muss der Träumende im Wachleben mit einem schlechten Gesundheitszustand rechnen.

Ein von einem Hof umgebener Mond als Traumsymbol wird als Warnung vor böse gesinnten Menschen verstanden. Der Anblick eines düsteren und unheimlichen Mondes im Traum weist auf Unglück im familiären Bereich oder berufliche Fehlschläge hin.

Verschwindet der Mond im Traum hinter Wolken, sollte sich der Träumende laut der allgemeinen Traumdeutung auf Kummer und Elend in der Wachwelt einstellen. Ein sich schnell hin und her bewegender oder herabstürzender Mond als Traumsymbol versinnbildlicht eine große Gefahr, die dem Träumenden droht, oder immense Schwierigkeiten. Geht der Mond im Traum unter, wird sich der Träumende sehr wahrscheinlich in der Wachwelt örtlich verändern.

Spiegelt sich der Mond im Traum in einer glatten und ruhigen Wasserfläche, wird der Träumende auf eine schöne Reise gehen oder ihm winken Erfolge und Gewinne. Bewegt sich die Wasserfläche in dieser Traumsituation allerdings, sollte der Träumende nicht auf Reisen gehen. Denn dabei könnte ihm Schlimmes zustoßen. Ein Spaziergang im Mondschein als Traumsymbol ist ein Zeichen für angenehme Stunden bei Liebesdingen.

Wichtig für die allgemeine Traumdeutung sind auch die einzelnen Mondphasen. Diese lassen noch einmal weitere Rückschlüsse auf die Bedeutung des Traumes zu.

  • Neumond/zunehmender Mond: sehr positive Traumsymbole; zeigen die Vorbereitung großer Taten oder Vorhaben, beispielsweise ein beruflicher Aufstieg
  • Neumond: Erfolge in geschäftlichen Dingen und Wohlstand
  • zunehmender Mond: Veränderung im Leben des Träumenden entwickelt sich weiter;
    zunehmend im ersten Viertel: Vorhaben werden erfolgreich sein;
    zunehmend im letzten Viertel: Tod eines Freundes oder in der näheren Verwandtschaft;
    zunehmend mit Hof: erst müssen Hindernisse überwunden werden, um erfolgreich zu sein
  • Vollmond: Glückssymbol, Träumender befindet sich in einem vollkommenen Zustand
  • rot scheinender Mond/Blutmond: sehr ernstes Warnzeichen vor kommendem Unheil
  • Halbmond: keine guten Aussichten in Liebesdingen
  • abnehmender Mond: Warntraum, der aber nicht allzu Schlimmes mit sich bringt;
    abnehmender Mond ohne Hof: die Zeit für die Verwirklichung von Plänen ist noch nicht gekommen;
    abnehmender Mond mit Hof: eine Sache wird misslingen und dem Träumenden persönlich schaden.

Traumsymbol „Mond“ – Die psychologische Deutung

Psychologisch gedeutet ist das Traumsymbol „Mond“ ein Sinnbild für das Licht des Unbewussten. Außerdem weist er sehr stark auf die Weiblichkeit im Inneren hin.

Sieht eine Frau das Traumsymbol „Mond“, so erhält sie laut der psychologischen Traumdeutung den Hinweis, dass sie sich in Harmonie mit ihrer Weiblichkeit befindet oder dass sie einen solchen Zustand anstreben sollte. Für einen Mann kann ein Traum vom Mond zum einen als Aufforderung verstanden werden, sich mehr auf seine eigene Intuition zu verlassen. Zum anderen kann ihm das Traumsymbol „Mond“ seine Furcht vor Frauen beziehungsweise seine Probleme im Umgang mit ihnen aufzeigen.

Traumsymbol „Mond“ – Die spirituelle Deutung

Auf der spirituellen Ebene der Traumdeutung ist der Mond im Traum ein Symbol für die Große Mutter sowie die dunkle, unbekannte Seite des Selbst. Das Traumsymbol kann auch für das Unerreichbare im Leben stehen.

Mond
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