Traumdeutung Bär

Kontakt zu einem Bären ist in der freien Wildbahn kaum möglich. Man kann sie höchstens noch im Zoo sehen, dort ist häufig ein Braunbär oder ein Grizzlybär zu finden, ein Kragenbär, der Koala oder sogar ein selten gewordener Panda. Im Allgemeinen wirken die Bären eher gemütlich und durch ihren Pelz kuschelig, aber es sind Raubtiere, was viele leicht vergessen. Sehr beliebt und jedem Kind bekannt ist der Teddybär. Dieses klassische Stofftier gibt es schon lange und in allen Varianten und Größen. Erscheint im Traum ein Bär, ist sein Verhalten für die korrekte Traumdeutung ein wichtiger Hinweis.

Traumsymbol „Bär“ – Die allgemeine Deutung

Bären als Traumsymbol können sehr verschieden gedeutet werden. Sieht der Träumende einen Bären im Schlaf, kann dies ein Zeichen für einen Gewinn im Spiel sein, aber auch für Konkurrenz, Unsicherheiten in zwischenmenschlichen Beziehungen und auch für Rederei. Erscheinen im Traum mehrere Bären, werden kräftezehrende Ereignisse auf den Träumenden zukommen. Sieht der Träumende einen tanzenden Bären, wird er als Hinweis darauf interpretiert, dass der Träumende seine Schulden bezahlen kann, aber auch Klatsch und Kummer kommen werden.

Ist der Träumende auf einer Bärenjagd oder wird er von einem Bären angefallen, ist dieses Traumbild eine Warnung vor großer Gefahr. Träumt eine junge Frau von einem Bären, kann dies ein Hinweis auf eine Rivalin oder aber eine Warnung vor einem Unglück sein. Der Träumende wird im wachen Leben Erfolg haben, wenn er einen Bären töten oder verscheuchen kann. Eine positive Wendung bei Problemen deutet sich auch an, wenn der Träumende einen toten Bären oder ein Bärenfell sieht. Wird in der Traumwelt Bärenfleisch gegessen, kündigt dieses Symbol eine Hochzeit in der Familie an.

Traumsymbol „Bär“ – Die psychologische Deutung

Die psychologische Traumdeutung ist abhängig vom Verhalten des Bären im Traum. Ist der Bär gutmütig und friedlich, dann steht er für mütterliche Sicherheit sowie Geborgenheit. Er kann auch das Verlangen des Träumenden danach ausdrücken. Wirkt der Bär bedrohlich, symbolisiert er eine erdrückende, weibliche, meist mütterliche Besitzergreifung. Dabei muss es sich bei dem Träumenden nicht um jemanden im Kindesalter handeln, denn die Besitzergreifung kann auch im Erwachsenenalter stattfinden.

Ein toter Bär symbolisiert das Verhältnis des Träumenden zu seinen tieferen und negativen Instinkten. Erscheint im Traum ein Teddybär, zeigt er das kindliche Bedürfnis des Träumenden nach Sicherheit.

Der Psychiater Carl Gustav Jung sah im Traumsymbol „Bär“ außerdem den negativen Aspekt der übergeordneten Persönlichkeit des Träumenden. Wie auch in vielen Märchen hat der Traumbär gefährliche Züge, die für die dunkle, weibliche Seite der Sexualität stehen. Nur wenn der Träumende diese Seite akzeptiert, wird er ein befriedigendes Sexualleben in der Wachwelt haben. Daher haben Bärenträume nach der modernen Traumforschung insbesondere für Männer eine große Bedeutung, während sie bei Frauen als Aufforderung verstanden werden, ihre Sexualität selber aktiver zu gestalten.

Außerdem kann der Bärentraum auch ein Zeichen dafür sein, die eigene Kreativität und deren Kraft mehr auszuleben. Die Bärenkräfte sollten dosiert und an den richtigen Stellen eingesetzt werden. Dann können sie auch schwierige Situationen meistern.

Traumsymbol „Bär“ – Die spirituelle Deutung

In der spirituellen Deutung steht der Bär für die weiblichen Kräfte der Natur. Durch die Fellfarbe unterstreicht er den engen Kontakt zur Erdmutter; daher ist es wichtig darauf zu achten, ob ein Schwarzbär, Braunbär oder gar Eisbär im Traum den Kontakt gesucht hat. Da es viele Unterarten von Bären gibt, sollte man sich der Fellfärbung und -musterung dieses Traumbildes besondere Aufmerksamkeit schenken.

Bär
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