Traumdeutung Kind

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Kinder lösen in den meisten Erwachsenen gemischte Gefühle aus. Viele sind gerührt von der manchmal naiven und "unbeschmutzten" Weltansicht des Sprösslings. Es bringt durch sein ehrliches Lachen und seine uneingeschränkte Zuneigung, sowie durch seine Unvoreingenommenheit Freude, aber auch Verantwortung in das Leben der Eltern und Angehörigen.

Ein Kind zu bekommen ändert aber auch häufig den gesamten Alltagsablauf, insbesondere kann dies anstrengend werden, wenn das Baby nicht im Gleichgewicht ist, quengelt oder schreit. Es beginnt für die Eltern ein völlig neuer Lebensabschnitt, in dem der Nachwuchs und dessen Wohlergehen uneingeschränkt im Vordergrund stehen.

Da somit nicht nur das Wesen eines Kindes oft sehr einnehmend ist, sondern dessen emotionale und körperliche Versorgung ebenfalls ein Lebensmittelpunkt ist oder sein kann, spielen Kinder auch in unseren Träumen häufig eine Rolle. Die Knirpse erscheinen sie nicht nur bei Menschen, die bereits Vater oder Mutter sind, sondern regelmäßig auch bei kinderlosen Frauen und Männern. Das Verhalten der Nachkommen kann dabei unterschiedlich sein: Ein Zögling kann fröhlich auftreten, jedoch auch traurig oder wütend.

Auch kann man sich selbst als Kind im Traum erleben, dann wird man wie in einer Zeitmaschine zurückgeworfen in die eigene Kindheit. Man erlebt vielleicht sein Elternhaus im Traum, erkennt das gemütliche Heim von damals, trifft Familienmitglieder und frühere Freunde.

Werfen wir eingangs einen Blick auf diejenigen Träume mit einem Kind, die besonders viele Träumende im Schlaf erleben:



Traumsymbol „Kind“ - Die häufigsten Träume zum Symbol

Ein süßes Baby ist da! Die Kindergeburt im Traum

Wer davon träumt, ein Kind zu zeugen oder schwanger zu sein, hegt vielleicht selbst den Wunsch, Nachwuchs zu bekommen. Darüber hinaus steht das Traumsymbol aber auch für zukünftige Pläne und Ziele, die der Träumer im Leben noch erreichen will.

Nun ist es also soweit: Der kugelrunde Frauen-Bauch ist das sichere Zeichen für die baldige Niederkunft des Nachwuchses. Das Traumerlebnis, ein Kind zu bekommen, deutet auf positive Veränderungen im Leben des Träumers hin. Das Gebären eines Babys ist in der traditionellen Traumforschung ein Signal für neue Chancen im Berufsleben, die dem Träumenden möglicherweise viele Vorteile bescheren können. In Frauenträumen deutet das Traumsymbol des neugeborenen Kindes darauf hin, dass sie einen Entwicklungsprozess durchmachen, der allerdings auch von Schwierigkeiten und Schmerzen begleitet werden kann.

Wird ein Junge im Traum geboren, verheißt dieser dem Träumenden viel Kraft und Stärke für kommende Herausforderungen. Die Geburt eines Mädchens betont dagegen die Weiterentwicklung der weiblichen Seite des Träumers.

Wenn man davon träumt, ein Kind zu früh zu bekommen, sollte der Träumer dies als Ratschlag verstehen, nichts zu überstürzen und sich Zeit zu nehmen für die Aufgaben, die er zu bewältigen hat.

Nach der Geburt folgt die Entbindung, die als Traumsymbol für einen Neuanfang im Leben des Träumenden steht: Er trennt sich von alten Gewohnheiten und ist bereit für neue Herausforderungen. Wenn es im Traumerlebnis Schwierigkeiten beim Entbinden gibt, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass dem Träumenden der Abschied von der alten Lebensphase schwer fällt.

Eine Tot- oder Fehlgeburt kündigt ein mögliches Scheitern an. Das Kind, das noch vor oder direkt nach der Geburt stirbt, ermahnt den Träumenden, seine Lebensziele zu hinterfragen und eventuell zu ändern.

Unbändige Energie - Was Kinder im Traum so alles machen

Ein Kind, das nach seiner Mutter ruft oder weint, signalisiert im Traum, dass jemand im Umfeld des Träumenden Hilfe und Unterstützung benötigt und sich nicht mehr aus eigener Kraft retten kann. Ein Kind, das viel redet, ist dagegen ein Hinweis auf Neugier und ein großes Mitteilungsbedürfnis. Träumt man von einem lachenden Kind, kann sich der Träumer an einem sorgenfreien Leben erfreuen.

Ein laufendes Kind im Traum zu sehen, bedeutet, dass der Träumende sich bestimmte Ziele im Leben gesetzt hat und diese auch beharrlich verfolgt. Wenn das Kleinkind im Traumerlebnis gerade erst laufen lernt, weist dies darauf hin, dass der Träumer sich in seiner Persönlichkeit weiterentwickelt und sich neuen Herausforderungen stellen kann. Ein Traum-Kind, das tanzt, ist Ausdruck der Freude und Unbekümmertheit, die der Träumer offenbar empfindet.

Wenn das Kind im Traum uriniert oder Pipi macht, signalisiert es dem Träumenden, dass er sich von Personen oder Gefühlen, die ihn seelisch belasten, trennen sollte, damit er solchermaßen erleichtert etwas Neues beginnen kann. In Kombination mit dem Traumsymbol "Kot" steht das Kind für Wohlstand und die Großzügigkeit des Träumenden. Ein Kind, das sein Bett einnässt, kann auf ungewöhnliche Ängste hinweisen.

Träumt man, dass ein Kind Auto fährt, weist dies auf eine Weiterentwicklung in der Persönlichkeit des Träumers hin, die ihm neue Möglichkeiten eröffnet, um sein Leben selbst zu gestalten.

Wenn ein Kind im Traum seine Zähne verliert, versinnbildlicht dieses Traumbild seine natürliche Entwicklung, denn es ist ganz normal, dass die Milchzähne durch bleibende Beißer ersetzt werden. Falls die Zähne aber erst zu einem späteren Zeitpunkt ausfallen, kann dieses Traumsymbol auch signalisieren, dass der Träumende Chancen im Leben verpasst hat.

Die Heirat des eigenen Kindes ist immer ein besonders freudiges Ereignis, und so deutet dieses Traumerlebnis auch auf positive Entwicklungen im Wachleben des Träumers hin. Diese müssen aber nicht mit den eigenen Kindern zu tun haben, sondern können auch andere Bereiche betreffen.

Ein rauchendes Kind oder eines, das Drogen nimmt, steht in der Traumanalyse für unbewältigte Konflikte und negative Emotionen, die dem Träumer nun im Schlaf wieder begegnen. Er sollte sich diesen Schwierigkeiten im Wachleben bewusst stellen, um sie zu überwinden.

Wo sich Kinder während des Traums aufhalten

Wenn man von einem Kind im oder unter Wasser träumt, weist dieses Traumsymbol den Träumer darauf hin, dass er sich nun von Gefühlen und Erfahrungen der Vergangenheit endgültig getrennt hat. Seine Seele ist von diesen Stimmungen nun gereinigt und er kann sich auf einen neuen Lebensabschnitt konzentrieren.

Träumt man von einem Kind, das im Arm, auf dem Schoß, im eigenen Bett  oder im Ehebett liegt, verspürt der Träumer offenbar ein großes Verlangen nach Geborgenheit und Zärtlichkeit, aber auch nach Ruhe und Erholung. Möglicherweise ist er sehr erschöpft und ausgelaugt und benötigt eine Auszeit von seinem Job.

Sieht der Träumende einen Kinderwagen mit Baby vor sich, so beginnt bald eine neue Lebensphase für ihn, die ihm auch viel Verantwortung bescheren wird. Dieses Traumsymbol kann also, muss aber nicht unbedingt auf eigenen Nachwuchs hindeuten.

Ein Kind im Kindergarten weist den Träumenden auf eine Übergangsphase hin, in der er sich befindet. So wie der Nachwuchs im Kindergarten auf die Schule vorbereitet wird, so stellt sich der Träumer auf einen neuen Arbeitsplatz, einen Umzug oder ähnliches ein. Ein Kinderheim verweist dagegen auf ein Gefühl der Unbedeutendheit, welche der Träumer in der Wachwelt empfindet.

Befindet sich das Kind während des Traums im Krankenhaus, so ist es offenbar hilfsbedürftig. Auch der Träumer benötigt dann Unterstützung von außen, weil der Beginn seines neuen Lebensabschnitts mit unerwarteten Schwierigkeiten verbunden ist.

Traum-Kinder mit besonderen Merkmalen

Ein trauriges Kind zu sehen, kann in der Traumdeutung durchaus positiv betrachtet werden: Für den Träumer beginnt nämlich bald eine neue Lebensphase, in der sich seine Wünsche und Hoffnungen erfüllen werden.

Ein hässliches und dickes Kind signalisiert hingegen Schwierigkeiten und Konflikte im Wachleben, die durch bestimmte Verhaltensweisen des Träumers verursacht werden. Er sollte sich fragen, welche seiner Charaktereigenschaften dafür verantwortlich sein könnten. Ein Kind, das ausschließlich dick ist, kann im Traum aber auch Herzenswärme und Mitgefühl ausdrücken.

Trägt das heranwachsende Kind im Traum einen Bart, ist dies als Zeichen für besondere Reife und Weisheit anzusehen. Das Traumsymbol kann aber auch eine möglicherweise bevorstehende Krankheit ankündigen.

Begegnet einem im Traum ein dunkelhäutiges Kind, ist zunächst die allgemeine Deutung zum Traumsymbol "Kind" heranzuziehen. Träumt aber ein hellhäutiger Mensch von einem farbigen Kind, muss er mit Auseinandersetzungen wegen unterschiedlicher Meinungen in seinem Freundeskreis rechnen. Die verschiedenen Hautfarben können nach der allgemeinen Traumdeutung nämlich auf gegensätzliche Ansichten mehrerer Personen in Konfliktsituationen hindeuten.

Ein rothaariges Kind symbolisiert im Traum Leidenschaft und Lebensenergie, über die auch der Träumende verfügt. Er fühlt sich allen Herausforderungen gewachsen.

Erscheint im Traum ein Kind mit einem Messer, ist dies ein Symbol für negative Stimmungen, die im Unterbewusstsein des Träumers vorhanden sind. Er sollte sich dieser Emotionen bewusst werden, um sie kontrollieren zu können.

Sieht man ein Kind mit drei Augen, weist dieses Traumerlebnis den Träumer darauf hin, dass er gut mit anderen Menschen umgehen kann und leicht neue Kontakte knüpfen und Bekanntschaften schließen kann. Hat das Traum-Kind blaue Augen, empfindet der Träumer offenbar eine große Zuneigung zu einer ihm nahestehenden Person und hält diesem Menschen die Treue. Ein Kind mit schwarzen Augen kann einerseits besonderen Einfallsreichtum des Träumers symbolisieren, andererseits aber auch verborgene Charaktereigenschaften, die ihm vielleicht unangenehm sind.

Wer ein Kind ohne Gesicht, Kopf oder Augen sieht, ist sich über seinen weiteren Lebensweg im Unklaren. Der Träumende weiß, dass sich sein Leben verändern wird, ist sich selbst aber nicht sicher, ob er diese Änderung will und bewältigen kann. Fehlen dem Kind im Traum die Arme oder die Beine, wird die neue Lebensphase, die für den Träumer beginnt, eventuell von Unsicherheit in finanzieller Hinsicht geprägt sein.

Sieht der Träumende ein Mädchen im Traum, lässt sich der Träumende vielleicht zu sehr von anderen Menschen beeinflussen. Andererseits steht das Mädchen für angenehme Charakterzüge wie eine fröhliche Ausstrahlung und Fürsorge. Erscheint ein Junge im Traum, kann der Träumende sich freuen: Dieses Traumbild steht für Glück, Erfolg und hohes Ansehen im Wachleben. Auch könnte sich der Träumer im Schlaf mit seiner Kindheit auseinandersetzen.

Träumt man vom zweiten Kind oder der Geburt von Zwillingen, sehnt sich der Träumer wohl nach Veränderung und neuen Impulsen in seinem Leben. Das 2. Kind kann auch ein Symbol für den bevorstehenden Beginn eines neuen Lebensabschnitts sein. Der Traum vom dritten Kind symbolisiert Stabilität, Kontinuität und die Versöhnung von Gegensätzen, für die die Zahl 3 in der Traumforschung steht.

Ebenso sind auch 4 Kinder im Traum ein Zeichen für Ordnung und Sicherheit im Leben des Träumenden. 5 Traum-Kinder weisen einerseits auf einen wichtigen Teil des Lebens hin - wie die fünf Finger -, andererseits steht die Zahl für Ungenauigkeit und Überflüssiges. Sieben Kinder erinnern den Träumenden an etwas, das für ihn besonders wichtig ist. Die Zahl 7 steht aber auch für die körperliche und seelische Weiterentwicklung des Träumers.

Traumsymbole "Kind" und "Tod"

Ein Kind kann im Traum auf mehrere Arten sterben: Es kann ertrinken, ersticken, erfrieren, sich erhängen oder in den Tod stürzen. Allgemein ist das Sterben der Tochter oder des Sohnes ein Traumgeschehen, das auf Angstgefühle verweist oder das eine Mahnung darstellt, zu überprüfen, ob man sich noch auf dem richtigen Weg im Leben befindet. Der Tod steht in der Traumdeutung allerdings auch für den Beginn eines neuen Lebensabschnitts, so dass dieses Traumsymbol auch positiv gedeutet werden kann.

Das Ertrinken des eigenen Kindes - beispielsweise in der Badewanne oder im Meer - ist als Auseinandersetzung der Eltern mit dem Erwachsenwerden ihres Zöglings zu verstehen: Sie fürchten sich davor, dass sich die Tochter oder der Sohn immer weiter von ihnen entfernt.

Erstickt das Kind, deutet dies auf unterdrückte Gefühle und Bedürfnisse hin, die von der Umwelt des Träumers nicht zugelassen werden. Ein erfrorenes Kind warnt den Träumenden vor Enttäuschungen im privaten Bereich und davor, sich auf falsche Freunde zu verlassen. Ein Kind, das sich selbst erhängt oder in den Tod stürzt, symbolisiert tiefe Verzweiflung und Traurigkeit.

Wer ein Kind im Sarg liegen oder lebendig begraben sieht, muss sich möglicherweise auf Schwierigkeiten und Konflikte im Wachleben einstellen. Sieht man eine Kinderleiche während des Traums, werden offenbar verdrängte Gefühle und Erinnerungen an die Vergangenheit wachgerufen, die der Träumer nie richtig verarbeitet hat und die ihn deswegen immer noch seelisch belasten.

Wenn das Kind im Traum umgebracht wird, kann auch dies auf mehrere Arten geschehen. Wer von einem ermordeten Kind träumt, vernachlässigt offenbar Teile seiner Persönlichkeit, die er im Wachleben zu verdrängen versucht. Stattdessen sollte er sich intensiv mit diesen Charakterzügen auseinandersetzen.

Ein Kind, das erschossen wird, deutet einen zukünftigen Ansehensverlust des Träumenden an. Möglicherweise muss er seinen Lebensentwurf einmal überdenken und überlegen, ob er sich die richtigen Ziele gesetzt hat.

Wird das Traum-Kind erstochen, symbolisiert dies einerseits verpasste Chancen im Leben des Träumers. Andererseits kann das Traumbild aber auch eine Befreiung von negativen Gefühlen und einen daran anschließenden Neubeginn signalisieren.

Ein Traumgeschehen, in dem ein Kind überfahren wird, sei es von einem Auto oder Zug, lässt sich direkt auf das Kind und seine Bedürfnisse nach Wertschätzung und Anerkennung beziehen, die momentan wohl nicht genügend berücksichtigt werden. Ist es das eigene Kind, das überfahren wird, kann dies auch die Angst der Mutter oder des Vaters widerspiegeln, dass dem eigenen Nachwuchs etwas zustößt. Das Traumsymbol kann aber auch andeuten, dass der Träumer sich selbst nicht ausreichend anerkannt und womöglich auch übergangen fühlt.

Die armen Kleinen - Kranke und gefährdete Kinder im Traum

Schnell zum Onkel Doktor! Von kranken Kindern träumen

Träumt man von einem Kind, das schwer krank ist, hat man im Wachleben mit Problemen und Sorgen zu kämpfen, die den Träumer auch seelisch belasten. Ein krebskrankes Kind weist auf eine große Abhängigkeit des Träumenden und geringes Selbstvertrauen hin. Hat das Traum-Kind Fieber, wird dadurch das Erwachen der eigenen Lebenskräfte angezeigt und möglicherweise auch übertriebener Ehrgeiz des Träumers. Ist das Kind im Traum an Masern erkrankt, so erhält der Träumende einen Hinweis auf sein Schutzbedürfnis.

Erscheint im Traum ein Kind mit Behinderung, zum Beispiel mit einem Down-Syndrom, so ist dies nach der allgemeinen Traumdeutung ein Anzeichen dafür, dass der Träumer im realen Leben behindert wird, sei es von Personen oder bestimmten Umständen, die ihn daran hindern, sein Leben so zu gestalten, wie er es möchte. Sitzt das Kind zusätzlich noch im Rollstuhl, unterstreicht dieses Traumsymbol die Eingeschränktheit des Träumers.

Ist es das eigene Kind, das während des Traums behindert ist oder im Rollstuhl sitzt, sollte sich der Träumer überlegen, ob es Probleme in der Beziehung zu seinem Nachwuchs gibt.

Ein Kind mit X-Beinen verweist im Traum häufig auf einen mühevollen Lebensweg, der vermutlich durch Hindernisse und Widerstände gekennzeichnet ist.

Ein verletztes Kind verweist auf Enttäuschungen und Fehlschläge im Wachleben des Träumers, die er bisher noch nicht verarbeitet hat. Auch kann durch dieses Traumsymbol eine Veränderung der Lebensumstände des Träumenden angekündigt werden, die aber nicht reibungslos verläuft, sondern mit Konflikten und Streitigkeiten einhergeht. Erleidet das Kind im Traum eine Kopfverletzung, macht sich der Schlafende wohl große Sorgen um seine Mitmenschen, die möglicherweise auch begründet sind.

Wenn das Kind im Traum Durchfall hat oder sich übergibt, ist dies ein Hinweis für Entwicklungsstörungen, die das eigene Kind betreffen können, aber auch den Träumer selbst. Er sollte sich fragen, ob es in seinem Umfeld Personen gibt, die ihn blockieren oder einschränken.

Ein ohnmächtiges oder bewusstloses Kind deutet im Traum einerseits auf eine Überforderung hin, die der Träumende sich selbst oder dem Nachwuchs zugemutet hat. Andererseits interpretiert die volkstümliche Traumdeutung dieses Traumsymbol als Zeichen für eine unerwartete, aber positive Wende im Leben des Träumers.

Wenn man träumt, dass das Kind blutet, kann dies auf starke Energien und Lebenskraft hindeuten. Das Traumsymbol kann aber auch auf eine reale Gefahr oder Krankheit hinweisen, die dem Träumenden oder ihm nahestehenden Personen möglicherweise droht. Eine ähnliche Traumdeutung bietet sich auch an, wenn man träumt, dass ein Kind operiert wird. Dann steht ein einschneidender Wandel bevor, der dem Träumer aber eventuell große Sorgen bereitet.

Achtung, diese Traum-Kinder sind in Gefahr!

Ein Kind, das im Traum in die Tiefe stürzt oder die Treppe hinunterfällt, kündigt einen möglichen Verlust im Leben des Träumenden an, der sich auf bestimmte Personen, aber auch auf Sachen beziehen kann. Ebenso kann der Sturz des Kindes - beispielsweise vom Balkon oder aus dem Fenster - eine Warnung an den Träumer vor zu viel Übermut sein, denn wie heißt es so schön: "Hochmut kommt vor dem Fall." Träumt man dagegen davon, dass das Kind in einen Brunnen fällt, kann man auf unerwartetes Glück hoffen. Auch kann der Sturz des Kindes in ein Loch oder von einer Brücke auf eine positive Wende im Leben des Träumers hinweisen.

Wer davon träumt, dass das Kind misshandelt oder vergewaltigt wird, muss sich auf Schwierigkeiten und Konflikte im Wachleben einstellen, die im Familien- oder Freundeskreis auftreten können. Auch kann dieses Traumsymbol ein Zeichen für zu geringes Selbstvertrauen des Träumenden sein.

Der Traum vom Kind, das einen Unfall hat, beispielsweise indem es vor ein Auto läuft und angefahren wird, verweist auf mögliche Gefahren, die im Unterbewusstsein des Träumenden erkannt werden, die er aber in der Realität noch nicht wahrnimmt. Der Träumer sollte sich im Wachleben also besonders umsichtig und wachsam verhalten.

Ein Kind, das im Traum verloren geht, entführt oder vermisst wird, weist auf Zukunftsängste des Träumenden hin. Diese Deutung bietet sich vor allem dann an, wenn der Träumer sich selbst in dem entführten Kind wiedererkennt. Möglicherweise fühlt er sich von einer Aufgabe überfordert oder er fürchtet sich vor einem neuen Lebensabschnitt. Ähnlich verhält es sich mit dem fliehenden Traum-Kind. Das Wegrennen bedeutet, dass der Schlafende selbst vor bestimmten Situationen oder Herausforderungen flüchtet, weil er sich ihnen nicht gewachsen fühlt. Er sollte sich diesen Angstgefühlen bewusst stellen, um sie zu überwinden.

Was man im Traum mit Kindern macht

Kleine Lieblinge - Traum-Kinder liebevoll behandeln

Träumen Sie davon, ein oder Ihr eigenes Kind an die Hand zu nehmen, sind Sie sich Ihrer Schutzfunktion für den Nachwuchs voll bewusst. Sie möchten ihn vor Gefahren behüten und schützen und ihm damit auch Orientierung und Sicherheit im Leben bieten.

Wenn Sie während des Traums ein Kind auf dem Arm tragen oder im Arm halten, spüren Sie eine große emotionale Nähe zu Ihrem Nachwuchs. Umarmen Sie das Kind, so bieten Sie ihm Schutz und Geborgenheit, was dieses auch zu schätzen weiß. Möglicherweise küssen Sie Ihr Kind im Traum auch noch, wodurch die besondere Vertrautheit nochmal unterstrichen wird.

Wird das Kind im Traum gewaschen, gewickelt, geduscht oder gebadet, verweist dieses Traumerlebnis auf die reinigende Wirkung dieser Tätigkeiten. Der Träumer verarbeitet dann Konflikte der Vergangenheit, die mit eigenen oder fremden Kindern zu tun hatten, um sich auf neue Erfahrungen einlassen zu können. Somit kommt in diesem Traumsymbol auch die Sehnsucht nach neuen Erlebnissen und Begegnungen zum Ausdruck.

Wer davon träumt, nach einem Kind zu rufen und es zu suchen, macht sich womöglich Sorgen um den Nachwuchs und hat Angst, dass dieser falsche Entscheidungen trifft oder in Gefahr gerät.

Wenn der Träumer sein Kind aber bereits sehen kann oder gerade findet, muss er sich keine Gedanken machen: Er hat alles unter Kontrolle und dem Kind geht es gut. Sucht der Schlafende nach seinem Kind und findet es nicht mehr, kann dies nach der Traumanalyse ein Hinweis auf zukünftige Gefahren und Ärgernisse sein.

Einem Kind im Traum die Haare zu schneiden, ist ein positives Traumsymbol, das dem Träumer viel Erfolg und Anerkennung in einem neuen Lebensabschnitt verspricht, der bald beginnen wird. Er sollte aber auch auf die Bedürfnisse seiner Mitmenschen achten und diese nicht völlig außer Acht lassen.

Vom Stillen oder Füttern eines kleinen Kindes oder Babys zu träumen, weist darauf hin, dass der Träumer in seinem sozialen Umfeld eine vertrauensvolle Position genießt, die er auch in Zukunft behalten wird. Erkennt sich der Träumende aber in dem Kind wieder, das mit Essen versorgt wird, kann dieses Traumsymbol auch eine große Abhängigkeit des Schlafenden von seiner Umwelt signalisieren. Wird in diesem Zusammenhang auch ein Löffel gesehen, kann dies als ein positives Zeichen für die Zukunft angesehen werden.

Sein Kind im Traum zu trösten, verweist auf die Sehnsucht des Träumers nach Anteilnahme und Fürsorge, die er anderen Menschen gegenüber gerne zeigt. Eventuell plagt den Träumenden auch gerade selbst ein Problem, so dass er sich die Unterstützung seiner Liebsten wünscht.

Die Traumsituation, ein Kind anzuziehen, kann einerseits auf die Hilfsbereitschaft des Träumers hinweisen, der alle Menschen unterstützt, die auf seine Mithilfe angewiesen sind. Andererseits sagt dieses Traumsymbol auch aus, dass der Träumende bestimmte Teile seiner Persönlichkeit verbergen möchte.

Wer davon träumt, ein Kind zu adoptieren, sehnt sich nach einem harmonischen Familienleben und nach Menschen, denen er Zuneigung und Fürsorge schenken kann. Möglicherweise drückt sich in dem Traumerlebnis, ein Kind aufzunehmen und zu betreuen, auch der Wunsch nach eigenem Nachwuchs aus, der momentan aber nicht erfüllt wird.

Das eigene oder ein fremdes Kind aus einer gefährlichen Situation wie einer Entführung zu retten, zeigt im Traum zunächst, dass der Träumer sehr mutig und hilfsbereit ist. Dasselbe gilt auch für das Reanimieren des Kindes: Der Schlafende nimmt seine Fürsorgepflicht ernst. Wenn ein kleiner Mensch aus dem Wasser vor dem Ertrinken gerettet wird, deutet die Traumforschung dies als Anzeichen dafür, dass der Träumende in der Realität ein rationales Gegengewicht zu seiner stark ausgeprägten Emotionalität entwickeln möchte.

Kinder im Traum vernachlässigen und schlecht behandeln

Wer sein Kind im Traum vernachlässigt, vergisst oder alleine zurücklässt, zum Beispiel im Auto, möchte bestimmte negative Gefühle und Erinnerungen, die mit dem Kind verbunden sind, am liebsten verdrängen und komplett ausschalten. Diese Traumdeutung gilt ebenso für jemanden, der davon träumt, ein Kleinkind fallen zu lassen. Dies ist jedoch für das psychische Wohlbefinden des Träumers nachteilig, weil diese Empfindungen nicht richtig verarbeitet werden und im Traumgeschehen immer wieder erscheinen, möglicherweise auch in Gestalt des eigenen oder eines fremden Kindes.

Wenn man davon träumt, ein Kind zur Adoption freizugeben, möchte der Träumer damit zugleich die Verantwortung abgeben, die mit der Betreuung und dem Aufziehen des Nachwuchses verbunden ist. Eventuell steht das Traum-Kind, das der Träumende abgeben will, symbolisch für Belastungen im Wachleben, von denen er sich am liebsten befreien würde, was ihm aber nicht gelingt. Wer etwas so Wertvolles wie das eigene Kind weggeben möchte, muss aber davon ausgehen, dass er durch diese Tat nicht glücklicher wird.

Ein Kind im Traum zu ohrfeigen, zu schlagen, vielleicht auch mit einem Rohrstock, oder anzuschreien, ist ein Traumsymbol, das auf tiefe innere Konflikte des Träumers schließen lässt. Er lässt niemanden in seine Seele schauen und ist möglicherweise ärgerlich darüber, dass er seine eigene Identität noch nicht gefunden hat. Die Wut darüber lässt der Träumende an anderen Menschen aus, besonders an hilflosen Wesen wie Kindern.

Wer vom Klauen eines Kindes träumt, hat womöglich Schwierigkeiten damit, seine Begierden zu kontrollieren. Vielleicht wünscht sich der Träumende sehnlichst Nachwuchs, aber es soll einfach nicht sein. Das Traumsymbol des Kinderklauens ist dann ein Ausdruck der großen Verzweiflung des Träumers. Er sollte sich aber bewusst machen, dass er damit anderen Menschen etwas sehr Wertvolles wegnimmt, das ihm nicht zusteht. Wird dem Schlafenden selbst das Kind geklaut, ist dieses Traumbild ein Anzeichen für Verrat und Betrug.

Weitere Traumdeutungen zum Traumsymbol "Kind"

Wenn das Kind nach der Geburt vertauscht wird, deutet dieses Traumerlebnis auf Unsicherheit und Unwägbarkeiten im Leben des Träumenden hin. Es ist noch nicht klar, in welche Richtung sich sein Leben entwickeln wird.

Wer davon träumt, selbst nochmal ein Kind zu sein, fühlt sich in seinem Erwachsenenleben offenbar unwohl. Der Träumer ist möglicherweise im Job überfordert und möchte Verantwortung abgeben.

Der Kopf eines Kindes steht generell für die rationale Seite der Träumer-Persönlichkeit. Sieht er im Traum einen Kinderkopf, kann er sich über viel Erfolg und Anerkennung im beruflichen Bereich freuen.

Das biblische Motiv der Jungfrauengeburt kann auch im Traum erscheinen, wenn ein Kind ohne vorherigen Geschlechtsverkehr oder sogar ohne Schwangerschaft geboren wird. Dieses Traumsymbol verweist auf eine kindlich-naive Unbedarftheit des Träumenden, der im neugeborenen Kind seine Sehnsucht nach Geborgenheit und Zuneigung widergespiegelt sieht. Außerdem ermahnt dieses Traumerlebnis den Träumenden, eigenverantwortlich zu handeln.

Wer sein zukünftiges Kind im Traum sieht, kann sich bereits jetzt auf große Veränderungen einstellen, die sich im Leben des Träumers ergeben werden. Neue Chancen können sich sowohl beruflich wie privat eröffnen - es liegt in der Hand des Träumenden, sie zu nutzen.

Ein Traumerlebnis, in dem der Ex-Partner ein Kind bekommt oder der Freund ein Kind mit jemand anderem hat, weist den Träumer auf unbewältigte Konflikte in seinen früheren oder jetzigen Intimbeziehungen hin. Möglicherweise hegt der Träumende doch noch Gefühle für den ehemaligen Lebenspartner oder der Kinderwunsch wurde während der Beziehung nicht erfüllt, weshalb er im Traum nochmals auftaucht. Auch der Traum vom unehelichen Kind signalisiert dem Schlafenden unverarbeitete Beziehungsprobleme, die er in der Wachwelt dringend ansprechen und lösen sollte.

Erscheint im Traum ein Kind als Zombie oder Dämon, ist dies ein sehr gruseliges Traumerlebnis, das den Träumenden ermahnt, Ereignisse der Vergangenheit, von denen er immer noch wie besessen ist, endgültig loszulassen. Hat das Geister-Kind die Gestalt eines verstorbenen Menschen, der dem Träumer sehr nahe stand, ist ein solches Traumbild ein Hinweis auf unverarbeitete Konflikte mit dieser Person, die den Schlafenden im Traum einholen. Ein Traum-Kind in Gestalt eines Teufels verweist auf die dunklen und verborgenen Seiten der Persönlichkeit des Träumers, die dieser besser unter Kontrolle halten sollte.

Traumsymbol "Kind" - Die allgemeine Deutung

In erster Linie bedeutet ein im Traum auftauchender Abkömmling etwas Positives: es symbolisiert Chancen und Möglichkeiten, sich im Leben weiter zu entwickeln und weist auf einen neuen Lebensabschnitt hin. Dies muss nicht unbedingt bedeuten, dass der Träumende selbst in naher Zukunft Vater oder Mutter sein wird, sondern, dass sich allgemein etwas in dessen Leben neu entwickelt und ein bestimmter Lebensabschnitt vorübergeht.

Je fröhlicher und glücklicher sich die Kleine oder der Kleine verhält, desto unbefangener steht der Träumende dieser Veränderung nach allgemeiner Deutung gegenüber. Ein lachendes Kind steht für Sorgenfreiheit. Spielt es fröhlich mit einem Spielzeug, wie zum Beispiel einem Hampelmann oder einem Kaleidoskop, oder einem Spielgerät, wie einem Bobbycar, im Traum, stellt das Kind symbolisch die eigene Unbeschwertheit und möglicherweise auch die Unreife dar.

Ist das im Traum erscheinende Kind jedoch unglücklich oder krank, oder stürzt es sogar, steht es oft für unreifes Verhalten und Abhängigkeit. Der Träumende hält sich mit seiner Meinung und seinem Selbstbewusstsein zu sehr zurück. Er ist innerlich unausgereift und kann sich seiner Umwelt gegenüber nicht oder nur schwer behaupten.

Ein Kind, das im Traum stirbt, ist sicher kein Traumbild, das man leicht wieder vergisst. Es bedeutet allerdings nur, dass der Träumende etwas Altes hinter sich lässt und ein Neuanfang bevorsteht.

Den kleinen Nachfahren zu betreuen und zu baden bedeutet laut der allgemeinen Traumdeutung, eine gewisse Sehnsucht in sich zu tragen. Der Träumende sehnt sich nach einem neuen Ziel im Leben, einem Berufswechsel oder einem neuen Partner. Auch eine grundlegende Veränderung in der bestehenden Partnerschaft ist möglich. Es geht dabei immer um ein Loslassen des Alten, hin zum Neuen.

Weint das Kind im Traum, so zeigt es an, dass jemand in der Wachwelt die Unterstützung und den Fürspruch des Träumenden benötigt. Man sollte nach diesem Traumbild die Augen offen halten um denjenigen im Umfeld zu finden, sofern er nicht selbst auf den Träumenden zukommt.

Wird von einer Gruppe bestehend aus mehreren Kindern geträumt, symbolisiert dies eine innere Unruhe und Ratlosigkeit gegenüber einer bestimmten Situation. Ebenso kann sich derjenige in einem Konflikt befinden, der das Kind in seinem Traum auf dem Arm hält. Der Anblick eines Kindes mit einem Lutscher kann allgemein betrachtet auf Erfolge in kleinen Dingen hinweisen.

Muss man selbst als Kind im Traum einem Erwachsenen die Hand geben, so kann dies auf Neid sowie Ablehnung hinweisen. Ein lispelndes Kind kann als Traumsymbol vor einem unaufrichtigen Menschen im näheren Umfeld warnen.

Traumsymbol "Kind" - Die psychologische Deutung

Nach psychologischer Deutung symbolisiert ein Kind im Traum ein Versäumnis durch den Träumenden. Diese kann sich, wenn derjenige bereits Elternteil ist, direkt auf die Erziehung des eigenen Kindes beziehen, oder aber auf einen anderen wichtigen Bereich im Leben des Betroffenen. Sein Einsatz und seine Unterstützung werden in einer bestimmten Situation verlangt.

Träumen Frauen von Kindern, oder auch davon, schwanger zu sein und ein Baby auszutragen, kann dies außerdem häufig auf den eigenen, realen Wunsch Mutter zu werden hinweisen. Das ist allerdings nur eine von vielen Deutungsmöglichkeiten. Schauen Sie hier nach, was das Traumsymbol „schwanger“ darüber hinaus im Traum bedeuten kann.

Traumsymbol "Kind" - Die spirituelle Deutung

Nach der spirituellen Deutung des Traumsymbols „Kind“ ist in jedem Fall zu unterscheiden, ob es sich um ein männliches oder um ein weibliches Kind handelt, also, ob ein Junge oder ein Mädchen in dem Traum erscheint. Doch auch hier kann das Symbol vom Spross für einen Neuanfang stehen, der von dem Träumenden vorbehaltlos entgegengenommen wird.


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